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An Wald- und Feldgrenzen Zeitumstellung erhöht Gefahr für Wildunfälle

Viele Berufspendler sind nach der Zeitumstellung in der Dämmerung auf dem Weg nach Hause. Wenn es langsam dunkel wird, sind auch Wildtiere vermehrt unterwegs. Autofahrer müssen daher besonders achtsam sein.

22.10.2018 14:08
Gefahr für Wildunfälle
Der Berufsverkehr fällt nach der Zeitumstellung wieder in die Dämmerung. Foto: Jan Woitas

Das Zurückdrehen der Uhr bei der Umstellung auf Winterzeit am 28. Oktober erhöht die Gefahr von Wildunfällen. „Der Berufsverkehr fällt ab dann plötzlich wieder in die Dämmerung“, erklärt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband (DJV).

Das gilt besonders am Abend, denn nun wird es wieder früher am Tage dunkel. Auf Strecken, die durch Wald oder an Wald- und Feldgrenzen entlang führen, gilt für Autofahrer nun verstärkt: vorsichtig und bremsbereit fahren und auf Tiere am Straßenrand achten, besonders auf Rehe. „Dämmerung bietet Schutz vor Fressfeinden, und das Auto ist nicht genetisch als Gefahr programmiert“, erläutert Reinwald.

Tauchen Tiere am Straßenrand auf, sollten Fahrer bremsen und das Fernlicht ausschalten. Hupen kann die Tiere verscheuchen. Ist dazu aber keine Zeit mehr, weil zum Beispiel ein Reh unvermittelt auf die Straße läuft, sollten Autofahrer voll auf die Bremse treten, um einen Aufprall vielleicht noch zu verhindern oder zumindest die Aufprallwucht zu vermindern, rät Reinwald.

„Dabei das Lenkrad fest in den Händen halten, nicht verreißen.“ Ein kontrollierter Zusammenstoß sei dabei immer besser als ein unkontrollierbares Ausweichmanöver.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Zeitumstellung

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