Lade Inhalte...

Kurioser Fehler Nummernschild wünscht Grabesruhe

Mit dem wohl einzigartigen Ortskürzel RIP auf dem Kennzeichen ist ein Sachse gut einen Monat lang in seinem Auto herumgefahren – und hat es nicht einmal gemerkt, bis die Polizei ihn anhielt.

10.01.2013 11:10
Mit diesem fehlgeprägten RIP-Kennzeichen wurde ein Mann in Pirna von der Polizei gestoppt. Foto: dpa

Eigentlich hätte PIR für Pirna, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, auf dem Schild stehen müssen. Dem 46-jährigen Fahrer des Wagens war der Fehler auf seinem Nummernschild allerdings nicht aufgefallen, bis eine Polizei-Streife den Mann bei einer Autobahnfahrt anhielt.

Das Kürzel RIP steht im Lateinischen für „Requiescat in pace“ beziehungsweise im Englischen für „Rest in Peace“ – also „Ruhe in Frieden“. Die Abkürzung wird beispielsweise auf Grabsteinen verwendet.

Buchstabendreher bei der Prägung

Der Buchstabendreher habe sich wohl bei der Prägung der Nummernschilder eingeschlichen, meldet die Polizei in Dresden, denn in den Papieren des Fahrzeugs sei alles korrekt gewesen. Auch die Zulassungsstelle habe den Fehler nicht bemerkt, als sie die erforderlichen Plaketten ausstellte. Dem Autobesitzer selbst sei wohl kein Vorwurf zu machen, hieß es. Die Beamten hätten ihm aber nahegelegt, sich korrekte Nummernschilder zuzulegen.

Doch nicht nur das unfreiwillig komische Kennzeichen aus Pirna sorgt für Erheiterung. Seit Jahr und Tag beliebt bei vielen Autofahrern sind Witze über vermeintliche Abkürzungen, die sich aus Nummernschildern lesen lassen. So heißt es etwa, OF (Offenbach) stehe für „ohne Führerschein“ oder VIE (Viersen) für „Vollidiot im Einsatz“. Kennen Sie alle Kennzeichen-Witze? Überprüfen Sie Ihr „Wissen“ in unserer Galerie der Kennzeichen-Witze. (dmn, dpa)

#textline

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Kontakt
  • Wir über uns
  • Impressum