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Wegen Masernwelle: Justizminister Maas hält Impfpflicht für möglich

Angesichts der Masernwelle hält Gesundheitsminister Heiko Maas die Einführung einer Impfpflicht für möglich. Rechtlich sei dies denkbar, sagte der SPD-Politiker dem «Tagesspiegel». Impfen sei zwar ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Ein Zwang könne aber verhängt werden, wenn Experten dies für nötig hielten, um eine Masern-Epidemie zu verhindern. Das komme erst infrage, wenn man es nicht schaffe, durch Aufklärung die Impfquote zu erhöhen, betonte Maas. In Berlin erkrankten seit Oktober mehr als 650 Menschen an Masern, ein ungeimpftes Kleinkind starb.

01.03.2015 14:01

Angesichts der Masernwelle hält Gesundheitsminister Heiko Maas die Einführung einer Impfpflicht für möglich. Rechtlich sei dies denkbar, sagte der SPD-Politiker dem «Tagesspiegel». Impfen sei zwar ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Ein Zwang könne aber verhängt werden, wenn Experten dies für nötig hielten, um eine Masern-Epidemie zu verhindern. Das komme erst infrage, wenn man es nicht schaffe, durch Aufklärung die Impfquote zu erhöhen, betonte Maas. In Berlin erkrankten seit Oktober mehr als 650 Menschen an Masern, ein ungeimpftes Kleinkind starb. (dpa)

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