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Verfassungsschutz: 50 Hamburger in «Heiligen Krieg» gezogen

Die Zahl der aus Hamburg nach Syrien und Irak ausgereisten Islamisten hat sich auf 50 erhöht. Wie der Leiter des Verfassungsschutzes, Torsten Voß, am Dienstag mitteilte, wollten sie sich dem Heiligen Krieg (Dschihad) anschließen oder vor Ort Spenden an terroristische Organisationen übergeben. Rund ein Viertel dieser Personen sei wieder nach Hamburg zurückgekehrt.

02.12.2014 15:26

Die Zahl der aus Hamburg nach Syrien und Irak ausgereisten Islamisten hat sich auf 50 erhöht. Wie der Leiter des Verfassungsschutzes, Torsten Voß, am Dienstag mitteilte, wollten sie sich dem Heiligen Krieg (Dschihad) anschließen oder vor Ort Spenden an terroristische Organisationen übergeben. Rund ein Viertel dieser Personen sei wieder nach Hamburg zurückgekehrt.

Im August hatte der Verfassungsschutz die Zahl der ausgereisten Islamisten noch mit 30 angegeben, von denen 5 getötet worden seien. Ob inzwischen weitere Hamburger in dem Kriegsgebiet umkamen, teilte die Behörde nicht mit.

Der Verfassungsschutz rechnet in der Hansestadt derzeit 400 Menschen der salafistischen Szene zu. Von ihnen werden rund 240 als dschihadistisch eingestuft, das heißt, sie zeigen eine große Nähe zum bewaffneten Dschihad. Mitte August war die Zahl der Salafisten noch mit 240 angegeben worden. Salafisten lehnen westliche Demokratien ab und sehen eine «islamische Ordnung» mit islamischer Rechtsprechung (Scharia) als einzig legitime Staats- und Gesellschaftsform an. (dpa/lno)

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