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Regierung: Vorwurf gegen Waffenfirma Sig Sauer «wiegt schwer»

Der Verdacht illegaler Exportgeschäfte gegen den Waffenhersteller Sig Sauer hat auch die Bundesregierung auf den Plan gerufen. Der Vorwurf der unerlaubten Lieferung von Pistolen des Unternehmens über Umwege nach Kolumbien «wiegt schwer und muss aufgeklärt werden», erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag. Die Waffen waren für den Export in die USA bestimmt.

03.07.2014 18:59
Schild vor dem Firmengelände von «Sig Sauer»
Die Staatsanwaltschaft ließ die Firma Sig Sauer durchsuchen. Foto: Carsten Rehder Foto: Carsten Rehder (dpa)

Der Verdacht illegaler Exportgeschäfte gegen den Waffenhersteller Sig Sauer hat auch die Bundesregierung auf den Plan gerufen. Der Vorwurf der unerlaubten Lieferung von Pistolen des Unternehmens über Umwege nach Kolumbien «wiegt schwer und muss aufgeklärt werden», erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag. Die Waffen waren für den Export in die USA bestimmt.

Die für die Kontrolle von Rüstungsexporten zuständige Behörde Bafa hat den Angaben zufolge den Vorgang bereits geprüft und ihre Erkenntnisse an die zuständige Staatsanwaltschaft in Kiel weitergeleitet.

Losgelöst vom konkreten Sig-Sauer-Fall erklärte das Ministerium, dass bei vorsätzlich begangenen illegalen Rüstungsexporten eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen drohten. Sollte es sich um einen fahrlässigen Verstoß handeln, könnte dieser mit einer Geldbuße bis zu 500 000 Euro geahndet werden. (dpa)

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