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Programmierer wollen Apps für Flüchtlinge entwickeln

Mit der Entwicklung von Smartphone-Apps wollen Programmierer Flüchtlinge bei der Ankunft in Deutschland unterstützen. Sie bereiten zurzeit einen «Refugee Hackathon» vor: am Wochenende 24/25. Oktober sollen die Anwendungen in Berlin entstehen. Vorbereitungstreffen gibt es in Hamburg und Mannheim. Auch in Wien ist die Idee aufgegriffen worden.

24.09.2015 11:55

Mit der Entwicklung von Smartphone-Apps wollen Programmierer Flüchtlinge bei der Ankunft in Deutschland unterstützen. Sie bereiten zurzeit einen «Refugee Hackathon» vor: am Wochenende 24/25. Oktober sollen die Anwendungen in Berlin entstehen. Vorbereitungstreffen gibt es in Hamburg und Mannheim. Auch in Wien ist die Idee aufgegriffen worden.

Als Beispiel nannte Initiatorin Anke Domscheit-Berg ein soziales Netz für Geflüchtete und Freiwillige: «Wenn wir es mit digitalen Lösungen schaffen, die vorhandene Hilfsbereitschaft in unserem Land noch besser zu koordinieren, dann lässt sich selbst bei einem versagenden Staat diese Mammutaufgabe gemeinsam bewältigen», antwortete sie auf eine Twitter-Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Resonanz sei sehr hoch, sagte die Internet-Aktivistin am Donnerstag. Schon jetzt gebe es 100 Anmeldungen von Programmierern, Designern und Flüchtlingsexperten. (dpa)

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