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Norweger übernehmen Neuenfelder Maschinenfabrik von Sietas

Der Verkauf der insolventen Hamburger Sietas-Gruppe ist so gut wie perfekt. Der letzte der drei zur Traditionswerft ...

06.07.2012 15:52
Nach dem Verkauf bleiben alle Arbeitsplätze erhalten. Foto: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Der Verkauf der insolventen Hamburger Sietas-Gruppe ist so gut wie perfekt. Der letzte der drei zur Traditionswerft gehörenden Betriebe, die Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF), ging am Donnerstag an die norwegische TTS Group ASA.

«Mit dem Verkauf der NMF an den großen Schiffbauzulieferer TTS haben wir nun für jedes der drei Unternehmen der Sietas-Gruppe namhafte Käufer gefunden», erklärte Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Freitag. Jetzt seien nur noch die Genehmigungen der Gläubiger und des Kartellamts einzuholen. Der Insolvenzverwalter erwartet den Abschluss der Transaktion in der ersten Augusthälfte. Um die Maschinenfabrik, die Marine- und Offshore-Kräne herstellt, hatte sich noch ein Bieter aus Korea bemüht.

Die Übernahme durch TTS sei von Betriebsrat und Mitarbeitern einhellig begrüßt worden, zumal die Norweger auch einen langfristigen Mietvertrag mit Kaufoption für das Unternehmensgelände in Hamburg-Neuenfelde abgeschlossen hätten. Alle 134 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Auch die anderen beiden Sietas-Betriebe werden von Schiffbauunternehmen weitergeführt. Die Neubauwerft soll an die niederländische Veka-Gruppe gehen, die Reparaturwerft wird von der Bremer Lürssen-Werft übernommen. Brinkmann sieht darin auch eine gute Entwicklung für den maritimen Sektor in Hamburg, der durch starke Schiffbauunternehmen neue Impulse erhalte. (dpa/lno)

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