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Nacht der Kirchen unter dem Motto «Augenblicke»

Unter dem Motto «Augenblicke» findet am Samstagabend die zwölfte «Nacht der Kirchen» in Hamburg und Umgebung statt. Zu den 572 Veranstaltungen in 125 Kirchen werden 80 000 Besucher erwartet. Es gilt als das größte ökumenische Fest des Nordens. In diesem Jahr beteiligen sich 75 evangelisch-lutherische und 12 katholische Gemeinden sowie 21 von anderen Konfessionen. Geboten werden Musik und Theater, Filmvorführungen, Comedy, Lesungen, Andachten und Kirchenführungen. Zur Auftaktveranstaltung in der Innenstadt (19.00 Uhr) werden Bischöfin Kirsten Fehrs, Pröbstin Ulrike Murmann und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) erwartet.

12.09.2015 09:34
Der Turm der Sankt Michaelis Kirche im Morgenrot
Die Nacht der Kirchen gilt als das größte ökumenische Fest des Nordens. Foto: M. Benirschke/Archiv Foto: Matthias Benirschke (dpa)

Unter dem Motto «Augenblicke» findet am Samstagabend die zwölfte «Nacht der Kirchen» in Hamburg und Umgebung statt. Zu den 572 Veranstaltungen in 125 Kirchen werden 80 000 Besucher erwartet. Es gilt als das größte ökumenische Fest des Nordens. In diesem Jahr beteiligen sich 75 evangelisch-lutherische und 12 katholische Gemeinden sowie 21 von anderen Konfessionen. Geboten werden Musik und Theater, Filmvorführungen, Comedy, Lesungen, Andachten und Kirchenführungen. Zur Auftaktveranstaltung in der Innenstadt (19.00 Uhr) werden Bischöfin Kirsten Fehrs, Pröbstin Ulrike Murmann und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) erwartet.

«Begleitet sind wir von Gott, wenn wir den Unglücklichen spontan die Hand reichen - denn manchmal sind es kleine Augenblicke, die ein ganzes Leben retten können», sagte Fehrs zum Veranstaltungsmotto. Der katholische Weihbischof Hans-Jochen Jaschke erklärte: «Lassen wir in dieser Nacht die Flüchtlinge an uns herankommen. Die Nacht muss ein Augenblick für sie sein, sonst bleibt sie finster.»

Bereits für 9.30 Uhr am Morgen laden die Kirchen zu einem ökumenischen Friedensgebet in die Petri-Kirche an der Mönckebergstraße ein. Hintergrund sind Pläne von Rechtsextremisten, die eine inzwischen verbotene Kundgebung in Hamburg veranstalten wollten. (dpa/lno)

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