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Minister zuversichtlich für Wirtschaftsraum Itzehoe

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) sieht für den Standort Itzehoe trotz aller Rückschläge gute Perspektiven. «Wir müssen daran aber weiter arbeiten», sagte Meyer der dpa am Mittwoch nach einem Treffen mit Kommunalpolitikern sowie Wirtschafts- und Arbeitsmarktexperten. Hintergrund sind das mit dem Verlust vieler Jobs verbundene Produktionsende bei der Druckerei Prinovis und die Insolvenz des Windenergie-Unternehmens Prokon. Die Stimmung habe sich in den letzten Monaten verbessert, sagte Meyer. «Man sieht, dass wir an konkreten Zukunftsperspektiven arbeiten.»

03.09.2014 15:20
Ortsschild von Itzehoe
Insolvenzen bedeuten nicht das Ende des Wirtschaftsraums. Foto: C. Rehder/Archiv Foto: Carsten Rehder (dpa)

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) sieht für den Standort Itzehoe trotz aller Rückschläge gute Perspektiven. «Wir müssen daran aber weiter arbeiten», sagte Meyer der dpa am Mittwoch nach einem Treffen mit Kommunalpolitikern sowie Wirtschafts- und Arbeitsmarktexperten. Hintergrund sind das mit dem Verlust vieler Jobs verbundene Produktionsende bei der Druckerei Prinovis und die Insolvenz des Windenergie-Unternehmens Prokon. Die Stimmung habe sich in den letzten Monaten verbessert, sagte Meyer. «Man sieht, dass wir an konkreten Zukunftsperspektiven arbeiten.»

Bei Prinovis seien von einst rund 1000 Beschäftigten knapp 500 in einer Transfergesellschaft. Viele andere hätten neue Jobs oder seien in Programmen der Arbeitsagentur. Ein Schwerpunkt sei nun die Vermarktung von Flächen für Investoren. Meyer will dafür auch die Immobilienmesse Expo Real im Oktober in München nutzen. Bei Prokon habe der Insolvenzverwalter für den Unternehmenskern mit Aufstellung und Projektierung von Windparks eine echte Perspektive gefunden mit 300 von einst etwa 450 Mitarbeitern. Die Region habe aber auch viele andere wichtige Unternehmen. Meyer sieht besonders im Zusammenwirken mit dem Standort Brunsbüttel gute Chancen. Windkraft, «Intelligente Netze» oder Energiespeicher seien wichtige Zukunftsthemen. (dpa/lno)

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