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Hamburg: «Schuld und Sühne» als Psychodrama

Ein Blick in die geistig-seelischen Abgründe eines selbst ernannten Weltverbesserers ist Karin Henkels «Schuld und Sühne»-Inszenierung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Bei der Premiere der intensiven vierstündigen Bühnenfassung von Dostojewskis Romanklassiker (1866) gab es am Samstagabend von den Zuschauern dafür viel Beifall.

31.05.2015 09:54

Ein Blick in die geistig-seelischen Abgründe eines selbst ernannten Weltverbesserers ist Karin Henkels «Schuld und Sühne»-Inszenierung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Bei der Premiere der intensiven vierstündigen Bühnenfassung von Dostojewskis Romanklassiker (1866) gab es am Samstagabend von den Zuschauern dafür viel Beifall.

Ein siebenköpfiges Ensemble, etwa Jan-Peter Kampwirth, Charly Hübner und Götz Schubert, verkörpert die Geschichte des Jura-Studenten Raskolnikow, der aus dem Gedanken seiner moralischen Überlegenheit heraus zwei Morde begeht. Doch beginnt die Tat sein Innenleben und seine Beziehungen zu zerstören. Auf düsterer Drehbühne und untermalt von melancholischer Musik versinnbildlichen gleich mehrere Raskolnikow-Darsteller dessen innere Konflikte.  (dpa/lno)

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