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Unter Tieren Für die Rinder macht es keinen Unterschied

In der September-Ausgabe ihrer Kolumne "Unter Tieren" stellt Hilal Sezgin die Frage, war für Tiere bleibt, wenn Menschen sich alles unter den Nagel reißen.

Und wild lebende, einheimische Tiere. In vielen Bundesländern wurden jetzt so genannte ökologische Ausgleichsflächen zur Futtergewinnung freigegeben; das sind verhältnismäßig geringe, vom Staat prämierte Flächen, die ein Landwirt der Tierwelt zum „Ausgleich“ für die weitgehende Belegung und Ausbeutung hiesiger Flächen belässt. Im Klartext heißt das: Die von der Landwirtschaft in die Enge getriebenen frei lebenden Individuen und Arten verlieren jetzt noch ein wenig mehr Lebensraum. Die Wälder und Stoppelfelder sind trocken, die Wiesen ratzekahl abgemäht. Eine Nachbarin erzählte mir, dass in diesem Jahr erstmals Rehe in ihrem Garten auftauchen und die Blumenrabatten auffuttern. Eigentlich sind es die Tiere, die klagen müssten. Wenn wir Menschen uns alles unter den Nagel reißen – wo sollen sie leben, was sollen sie essen?

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Unter Tieren

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