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Staatstheater Darmstadt Schöpfungslob, entfesselt

Ein großartiger „Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen und ein kleiner „Orpheus“ von Monteverdi.

Darmstadt
Ein kesser Engel: Katharina Persicke in der Messiaen-Inszenierung in Darmstadt. Foto: Stephan Ernst

Perfekt das Dirigat von Johannes Harneit, der die orchestralen Heerscharen des Staatsorchesters leitete bei manchmal etwas reduzierter Präsenz durch die variierten ober- und unterbühnigen Positionen. Der Franziskus Georg Festls ist sehr jung, ebenso seine Mitbrüder. Das Getragene anderer Realisierungen war wie weggeblasen. Und alles gesanglich da in großer Präsenz. Wunderbar der Aussätzige Mickael Spadaccinis. Der Engel Katharina Persickes ist kesser als üblich mit leichter und gerundeter Stimme. Der Opernchor des Staatstheaters, der Rhein-Main Kammerchor sowie die Darmstädter Kantorei spielten überwältigend die Human-Orgel aller Register. Zentrales Moment einer Sternstunde nicht nur der Operngeschichte des Rhein-Main-Gebiets, auf die man 35 Jahre warten musste.

Staatstheater Darmstadt: „L’Orfeo“ am 12., 29. Sept., 14., 27. Okt. „Saint François d’Assise“ am 23. Sept., 3., 28. Okt. www.staatstheater-darmstadt.de

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