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Regisseur Emmerich: Filme oft nur «Effekte-Durcheinander»

Roland Emmerich (60) sieht den mit Special Effects ausgetragenen Konkurrenzkampf der Filmemacher kritisch. «So kann es nicht weitergehen, sonst besteht alles nur noch aus Computereffekten», sagte der für seine Spezialeffekte bekannte Regisseur der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe).

09.07.2016 11:17
Emmerich fürchet, dass die Leute bald nicht mehr ins Kino gehen. Foto: Etienne Laurent

Roland Emmerich (60) sieht den mit Special Effects ausgetragenen Konkurrenzkampf der Filmemacher kritisch. «So kann es nicht weitergehen, sonst besteht alles nur noch aus Computereffekten», sagte der für seine Spezialeffekte bekannte Regisseur der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe).

Er selbst verstehe bereits so manchen Film aufgrund des «Effekte-Durcheinanders» nicht mehr. «Irgendwann könnte es dazu kommen, dass die Leute gar nicht mehr ins Kino gehen wollen, weil die Filme so unübersichtlich sind.

Dann werden die richtigen Geschichten nur noch im Fernsehen erzählt, und wenn die Computerspiele noch ausgefeilter werden, ersetzen die bald, was wir heute in Blockbustern machen.»

Angst, dann arbeitslos zu werden, hat der in Los Angeles lebende, aber aus Stuttgart stammende Emmerich nicht. «Es gibt immer zwei oder drei Studios, denen es gerade nicht so gut geht. Die brauchen dann einen großen Sommerblockbuster, zahlen mir das Budget, das ich haben will, und geben mir die Freiheiten, die ich brauche.» (dpa)

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