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Politiker und die Medien Politiker und ihr (schlechter) Ruf

Politiker haben im Deutschland des Wahljahres 2013 einen üblen Ruf. Was aber wäre die Bundesrepublik ohne Politiker? Ein Plädoyer für mehr Respekt im Umgang mit der Demokratie.

Der Bundestag in Berlin. Foto: dpa

Ungefähr elf Millionen Fernsehzuschauer haben neulich an zwei Sonntagabenden tiefe Einblicke in die deutsche Politik nehmen können. Sie wollten zwar nur einen Tatort mit Maria Furtwängler sehen, aber gar nicht so nebenbei erfuhren sie, wie sich ein nassforscher Immobilienhändler seiner Beziehungen in die Politik bedient, um ein störendes Gesetz über den Schutz von Sozialwohnungen zu beseitigen. Dass die Herren aus angeblich feinen Kreisen sich auch noch Zwangsprostituierte zuführten und die misshandelten Mädchen auf einer Müllkippe entsorgen ließen, passte ins Gesamtbild einer widerlichen, verkommenen Gesellschaftselite.

Hat irgendjemand in den zahlreichen überaus lobenden Fernsehkritiken gefragt, ob das nicht arg unrealistisch ist? War dieser Blick in den politischen Sumpf Thema der anschließenden Talkrunde bei Günther Jauch? Nein. Der Skandal war das Schicksal der Zwangsprostituierten, nicht die moralische Verkommenheit der Politik, wie sie in dem Fernsehfilm gezeigt wird. Denn die ist doch so, oder? Dass die da oben alle unter einer Decke stecken, sich Geschäfte zuschanzen, die Taschen mit Geld vollstopfen, sich um Recht und Gesetz nicht scheren, das weiß doch jeder. Man denke nur an Christian Wulff und Peer Steinbrück.

Die beiden „Tatort“-Folgen „Wegwerfmädchen“ und „Das goldene Band“ haben dieses Bild von Politik bewusst bedient. Die Geschichten knüpften absichtsvoll an die bekannten besonderen Beziehungen zwischen Politik, Geschäftemachern und kriminellem Rockermilieu an, wie es sie in Hannover wohl wirklich gegeben hat. Es sind sogar einzelne Figuren erkennbar, wie Carsten Maschmeyer, ein Freund der einstigen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder und Christian Wulff, ein umtriebiger Finanzunternehmer mit zweifelhaftem Ruf.

Kaum Fürsprecher, aber hämische Begleiter

Diese Verknüpfung mit der Realität macht die Sache nicht einfacher und auch nicht besser. Politik und Politiker haben in Deutschland einen katastrophalen Ruf. Sie haben kaum Fürsprecher, aber viele hämisch lästernde Begleiter.

Das ist ein Problem, denn ohne Politik und Politiker funktioniert die Demokratie nicht. Je verächtlicher Politiker gezeichnet und behandelt werden, desto geringer wird das öffentliche Bewusstsein dafür, dass die Demokratie aktive Bürger braucht, die wenigstens noch zu Wahlen gehen und dafür sorgen, dass einige, besser noch viele Bürger als Abgeordnete und Politiker die Interessen der Allgemeinheit erkennen und vertreten. Wir beginnen ein Wahljahr, in dem es um nicht weniger gehen wird. Wir werden einen Wahlkampf zwischen Parteien erleben, es ist aber eigentlich unser aller Kampf um die Demokratie.

Es gibt in allen westlichen Ländern mit gefestigten demokratischen Systemen eine Politikverdrossenheit, die sich aus der Gewissheit speist, dass Freiheit und Mitbestimmung eine Art Perpetuum mobile seien, das aus bloßer Nichtachtung schon keinen Schaden nehmen werde. Eine deutsche Besonderheit aber ist doch der Umgang mit der politischen Sphäre in Kino- und Fernsehfilmen. Hier werden Politiker prinzipiell als bestenfalls schlitzohrige Schurken gezeigt, und selbst eine so harmlose Produktion wie die Dauerserie „Um Himmels Willen“ mit ihren bald 150 Folgen trägt mit ihrem bayerischen Dorfbürgermeister (Fritz Wepper) zur Entpolitisierung und Banalisierung bei.

Politikkrimis haben keine Chance

Das Genre des politischen Dramas, der ernsthaften Auseinandersetzung mit umkämpften Entscheidungsprozessen in den Machtzentren von Staaten und Parteien, fehlt in Deutschland vollkommen. Nicht einmal Politkrimis haben hier eine Chance, ungeachtet einiger bemerkenswerter literarischer Vorlagen. Es gab bislang einen einzigen Anlauf, deutsche Politik für das Fernsehpublikum realitätsnah und spannend zu inszenieren. Aber nach zwölf Folgen stellte das ZDF die Serie „Kanzleramt“ 2005 ein – wegen schlechter Einschaltquoten.

Es war der Versuch, an den Erfolg der vielfach ausgezeichneten amerikanischen Serie „West Wing“ anzuknüpfen. Die Serie lief sieben Jahre auf NBC und arbeitete, mit wenigen Wochen Verzögerung, aktuelle Ereignisse der Politik in den Alltag des demokratischen US-Präsidenten Jed Bartlett (Martin Sheen) und seines Beraterstabs im Weißen Haus ein. Kritiker lobten neben dem Wortwitz der Drehbücher vor allem die realistische Darstellung der Entscheidungswege einer amerikanischen Regierung. Das gerade noch einmal glimpflich ausgegangene Ringen zwischen Weißem Haus und den Republikanern im Kongress um den Haushalt der USA wäre längst in der Serie aufgetaucht und hätte womöglich Rückwirkungen auf die realen Handelnden gehabt, denn in seinen besten Folgen wirkte „West Wing“ wie ein entlarvender Spiegel für die Politiker.

Gerade erst lief auf Arte die zweite Staffel der dänischen Serie „Gefährliche Seilschaften“, die nach dem Vorbild von „West Wing“ den Alltag, die Konflikte und die Zerrissenheit der Ministerpräsidentin Birgitte Nyborg zwischen ihrem politischen Anspruch, den realen Kräfteverhältnissen und ihrer Rolle als Mutter schildert. Das Aushandeln von Koalitionen, Durchstecherei an die Medien, Affären in der Staatskanzlei, die besonderen Probleme einer Frau an der Spitze der Regierung, all das wird hier zu einem spannenden Spiel um Macht, Einfluss, Ansehen – aber auch um die bessere Lösung politischer Probleme, wie die Integration von Zuwanderern oder die Sanierung des Haushalts.

In all diesen Serien treten zu Schurken verkommene Politiker auf. Aber es gibt eben auch ihre Gegenspieler, positive Identifikationsfiguren, die glaubwürdig, mit aller Leidenschaft, mit Idealismus und manchen Zweifeln für ihre Ziele kämpfen. Politische Prozesse als spannendes Ringen um Positionen und Mehrheiten, Politiker als ehrliche Kämpfer für Demokratie und Gerechtigkeit, all das gibt es im deutschen Film und Fernsehen überhaupt nicht. In anderen Ländern erzielen solche Produktionen sensationelle Einschaltquoten. „Gefährliche Seilschaften“ – Originaltitel „Borgen“, der Sammelbegriff für das dänische Regierungszentrum – ist vielfach ausgezeichnet und international so gefragt, dass es nun sogar in den USA adaptiert wird.

Politik wird lächerlich gemacht

Woran mag das deutsche Desinteresse an diesem Thema, an diesem Genre liegen? Es ist ja nicht so, dass sich die aktuellen Medien nicht mit Politik beschäftigten. Was freilich auffällt, ist der immer noch zunehmende Unernst, die Lust am Lächerlichmachen der Politik. Eine besondere Rolle spielt dabei, wenn auch auf hohem Niveau, die „heute-show“ des ZDF mit Oliver Welke. Hier wird die um sich greifende Infantilisierung der Politik auf die Spitze getrieben und damit entlarvt. Denn was bei Welke Satire ist, ist in anderen Sendungen Realität.

Wenn Maybrit Illner als „heute“-Moderatorin den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zum Abschluss eines Interviews mit leichtem Grienen fragt, was für einen Wein er sich denn nun am Abend seiner Nominierung einschenken werde, ist das ja durchaus ernst gemeint. Es ist die nicht besonders filigrane Fortsetzung einer Diffamierungskampagne, der Steinbrück ausgesetzt war, seit er sich dazu bekannt hat, keinen Wein unter fünf Euro die Flasche zu kaufen. Hier trifft der Schurke im Politiker auf den der Lächerlichkeit preisgegebenen Polithansel. Muss man sich da nicht auf die Schenkel klopfen?

Diese Art der Beschäftigung mit Politik in deutschen Massenmedien ist fatal. Es ist eine üble Mischung aus Nichtbeachtung, Missachtung und Geringschätzung. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat sich jüngst in einem Vortrag mit dem Zustand des politischen Journalismus in Deutschland beschäftigt. „Dürfen Politiker Loyalität von politischen Journalisten erwarten?“, lautete seine rhetorische Frage. „Natürlich nicht“, antwortete er sich selber.

Aber er fuhr fort: „Darf oder muss die Demokratie von Medien Loyalität erwarten? Das ist jedenfalls nicht so einfach zu beantworten, anders formuliert: Wie viel Loyalität gegenüber einem demokratischen System darf oder muss sich politischer Journalismus zumuten?“ Und er zitierte aus einem Artikel der Zeit von vor zwei Jahren: „Warum verhalten sich Journalisten gegenüber der politischen Klasse so verächtlich, als hätten sie eine zweite im Kofferraum?“

Die Entertainisierung der politischen Debatte, die Lammert auch beklagt, hat in Deutschland schon eine lange Tradition. Sie hat, zufällig oder nicht, kurz nach der Wiedervereinigung begonnen, gewiss nicht zufällig im Privatfernsehen. Mit der Sat.1-Sendung „Talk im Turm“ inszenierte Erich Böhme ab 1990 politische Diskussionen erstmals als Unterhaltung. Die Großmeisterin dieses Genres aber war Sabine Christiansen, die ab 1998 für fast zehn Jahre die erfolgreichste und einflussreichste Talkshow des deutschen Fernsehens moderiert hat. Hier wurde Politik endgültig zur Show.

Der Fernsehjournalist Walter von Rossum hat dies in seinem Buch „Meine Sonntage mit Sabine“ so beschrieben: „Wenn es am Sonntag 21.45 Uhr wird in Deutschland, dann beginnen bei der ARD die Geier der Apokalypse ihren Flug. Sabine Christiansen geht auf Sendung. Unerbittlich stellt sie Fragen, die in das Dunkel unserer Zukunft weisen. Leitmotivisch geht es jeden Sonntag darum, Deutschland erst in Gefahr zu wiegen, um es anschließend zu retten.“

Selbstdarstellung bei Sabine Christiansen

Es war die Zeit, in der die Neoliberalen die geistige Hoheit über die politische Debatte im Land errangen. Der Staat galt als schädlich und altmodisch, die Privatisierung, der Markt als zukunftsweisende Heilmittel. In einer bis weit in die Sozialdemokratie und ihr publizistisches Umfeld reichenden Unterwerfung unter den heute längst entzauberten Götzen Globalisierung wurde jeder wahlweise für dumm, naiv, ewig gestrig, zukunftsunfähig oder gar den Standort Deutschland gefährdend erklärt, der auch nur leise Zweifel an diesem Weg in die nun vollends freie Marktwirtschaft wagte.

Nirgendwo wurden diese Thesen so platt und so populistisch vertreten wie in den Sendungen von Sabine Christiansen. „Die Zentralfunktion der Talkshow besteht darin, dem Publikum aus möglichst vielen kontrovers simulierten Richtungen eine Sicht der Dinge als das einzig mögliche zu verkaufen“, schrieb Rossum. Eine Form der Betrachtung, die wir aus Angela Merkels Phase der angeblich alternativlosen Politik kennen. Es gehörte zu Christiansens Prinzip, der hemmungslosesten Selbstdarstellung kaum Einhalt zu gebieten und auf Nachfragen weitgehend zu verzichten. Auch das hat zum Bild von Politikern als rücksichtslose Phrasendrescher beigetragen.

Es war kein Zufall, dass mit Friedrich Merz einer der radikalsten Verfechter der neoliberalen Idee und zugleich ein Meister ihrer publikumswirksamen Darbietung den Rang der Sonntagsrunde in diesem System ebenso exakt wie skandalös beschrieben hat: „Diese Sendung bestimmt die politische Agenda in Deutschland mittlerweile mehr als der Deutsche Bundestag“, befand er anlässlich der 250. Folge im Juni 2003. Entscheidend für die Themen der Woche war nun nicht mehr, was und wen der Spiegel am Montag präsentierte. Christiansen war vor dem Magazin auf dem Markt, ihre Sendung das neue Leitmedium der Berliner Republik.

In der Masse der heute laufenden Talkshows hat keine mehr diese Bedeutung für die politische Meinungsbildung. Die wird jetzt, zumal in den jüngeren Jahrgängen, viel stärker von den Internet-geprägten Debatten und Kulturen bestimmt. Der Historiker und Publizist Paul Nolte hat gerade angemerkt, dass der Abstand zwischen Bürgern und Politik gefährlich gewachsen, der Abstand von Bürgern zum Journalismus dagegen drastisch geschrumpft sei – weil heute jeder im Internet sein eigener Journalist sein könne.

Die Qualität dieses sogenannten Journalismus lässt sich in den Kommentarspalten von Onlinemedien und diversen Blogs verfolgen, wo oft einfach nur bestürzend platt, dumm, niveaulos und aggressiv über Politiker und Politik geschrieben wird. Aber in Blogs kann immerhin noch diskutiert werden. Die sozialen Netzwerke aber haben die Kommunikation letztlich auf 140 Zeichen oder zwei Symbole reduziert: Daumen rauf, Daumen runter, gefällt mir, gefällt mir nicht. Das ist, wie ein Autor der Süddeutschen Zeitung in einem klugen Artikel ausführte, ein Schema, nach dem Kleinkinder die Welt sortieren.

Facebook: Infantile Kommunikation als Massenphänomen

Nun kann sich jeder ausdrücken, wie er mag. Fatal aber ist, dass diese infantile Form der Kommunikation, die per Facebook zu einem Massenphänomen geworden ist, auf die für Massentrends jederzeit empfängliche Politik zurückwirkt. Wer soll eine Politikerin und ihre Anliegen ernst nehmen, die wie Claudia Roth die Fortsetzung ihrer politischen Karriere als Grünen-Vorsitzende mit einem Candystorm, also einer Welle überschäumender, positiver, liebkosender Zuschriften im Internet begründet? Und deren Anhänger diese virtuelle Zuneigung in die Realität übersetzen und sie nach ihrer Wiederwahl wie auf einem Kindergeburtstag mit Bonbons überhäufen?

Freilich ist das Unernste in der Politik keine Erfindung des Internets. Ein gewisses Urheberrecht kann wahrscheinlich Guido Westerwelle beanspruchen, der das 18-Prozent-Wahlziel der FDP auf seiner Schuhsohle in die Kameras streckte und mit dem Guidomobil durch die Lande kurvte. Doch während Westerwelle und die FDP sich inzwischen wieder eines Ernsteren besonnen haben, pflegt nun mit den Piraten eine ganze Partei das Kindische als Prinzip der Politik. Bei ihnen wird PonyTime ausgerufen, wenn es auf Versammlungen zu hitzig wird. Dann schauen sich die Jungs erst einmal eine Folge der für kleine Mädchen gemachten Zeichentrickserie My Little Pony an, und alles wird gut.

Wahrscheinlich ist Guido Westerwelle einfach gar nie auf die Idee gekommen, einmal ganz lustig im von Ikea zur Bespaßung von Kleinkindern ersonnenen Bällebad zu tauchen. Bei den Piraten gehört auch das zur politischen Juxkultur ihrer Parteitage, ebenso wie das Kokettieren mit kindlicher Ahnungslosigkeit über etwas komplexere Fragen von Politik und Gesellschaft. Ganz in diesem Sinne laden nun ergraute Populisten wie Horst Seehofer in ihrer grenzenlosen, peinlichen Anbiederei zur Facebookparty in eine Münchener Promi-Diskothek. „Geistiges Popcorn, das die Intelligenz eines jeden Bürgers beleidigt“, nennt Gertrud Steinbrück, die Frau des SPD-Kanzlerkandidaten, solches Treiben. Man kann es nicht treffender sagen.

Gleichwohl gilt es, auch dies zu konstatieren: Viele Menschen spüren, dass wir trotz des deutschen Sonderbooms inmitten unserer kriselnden Nachbarn in ernsten Zeiten leben. Wer weiß, ob Karl-Theodor zu Guttenberg, auch so ein Meister des Showtanzes auf der politischen Bühne, mit seinem eitlen Gebaren heute noch der Liebling der Bild-Zeitung wäre, der er vor zwei Jahren war. Die eigentlichen Stars sind jetzt Typen wie François Hollande, dessen biederen und nüchternen Stil die Franzosen dem schillernden Nicolas Sarkozy vorgezogen haben, und, natürlich, Angela Merkel.

Merkel als Gegentyp zu halbseidenen Männern

Sie ist der Gegentyp zu den halbseidenen Männern, die sie in ihrer Umgebung auch geduldet, gefördert oder ertragen hat, zu den Guttenbergs, Seehofers und Wulffs. Die sind aber zugleich ihre Projektionsfläche, auf der ihr Bild im Kontrast hell erstrahlt. Sie entspricht eben so gar nicht dem landläufigen, im Fernsehen gepflegten Typ des korrupten, eitlen, berechnenden, auf den persönlichen Vorteil zielenden Politikers. Das von ihr gepflegte Bild der sparsamen, umsichtigen schwäbischen Hausfrau ist stimmig. Die Menschen verstehen nicht viel von ihrer Politik, sollen das wohl auch nicht, aber sie trauen ihr zu, sie durch die Fährnisse dieser Jahre zu führen. Das ist das Kapital der Angela Merkel, das macht ihre Popularität aus.

Dieser Status erlaubt es der Kanzlerin, der politischen Debatte auszuweichen. Er lässt sie die Mahnung von Bundespräsident Joachim Gauck einfach ignorieren, ihre Politik besser zu erklären. Es wird die wichtigste Aufgabe des Herausforderers Peer Steinbrück sein, sie dazu herauszufordern. Nicht zuzulassen, dass Angela Merkel auf einer Sympathiewolke über den Wahlkampf hinwegschwebt wie 2009. Steinbrück muss ernsthafte politische Debatten erzwingen, er muss einen echten Argumente-Wahlkampf um ein gerechteres Deutschland führen, in dem auch Merkel Position beziehen muss. Am Ende könnte das zu einer Wiederbelebung des Politischen in der Bundesrepublik führen, zu höherer Wahlbeteiligung und mehr Respekt vor der Demokratie und ihren Akteuren.

Übrigens: Die Fernsehserie „Gefährliche Seilschaften“ hat in Dänemark Einschaltquoten von 40 Prozent der Gesamtbevölkerung. Und bei der letzten Reichstagswahl gaben 87,7 Prozent ihre Stimme ab. Ob es da einen Zusammenhang gibt?

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