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„Art of Crime“, ZDFneo Die Bulldogge im Porzellanladen

Geschliffene Dialoge, gewitzte Bildeinfälle – eine neue französische Krimiserie erzählt von Verbrechen in der Welt der Kunst.

Art of Crime
Der Kunsthochschulstudent Greg (Ambroise Sabbagh, liegend) wird während einer Party ermordet. Florence Chassagne (Éléonore Gosset, l.), Antoine Verlay (Nicolas Gob, M.) und Commandant Pardo (Benjamin Egner, r.) stehen vor einem Rätsel. Wer könnte von Gregs Tod profitieren? Foto: Thierry Langro/ZDF

Das Frühstück bleibt drin

Der geschliffenen Sprache, die gallige Seitenhiebe auf den modernen Kunstbetrieb einschließt, entspricht die originelle visuelle Gestaltung durch Kameramann Pascal Gennesseaux, auch er ein erfahrener Fernsehschaffender. Da rollte das Bild mal von oben herab oder wird von Geisterhand wie auf einem Tablet beiseitegewischt, um einer neuen Einstellung Platz zu machen. Es gibt den Splitscreen-Effekt, also die geteilte Mattscheibe, wobei die jeweiligen Bilder sehr präzise aufeinander abgestimmt wurden.

Einen besonderen Aspekt bringt Commandant Pardo (Benjamin Egner) eingangs auf den Punkt: „Das ist doch mal ein Tatort, der dich nicht dazu bringt, dein Frühstück auszukotzen.“ Allerdings weiß er in dem Moment noch nicht, dass Goyas grausige Vision vom Umgang Saturns mit seinen Kindern eine Rolle spielen wird. Aber das Bild ist nur für kaum mehr als die Dauer eines Wimpernschlags zu sehen. Angèle Herry-Leclerc und Pierre-Yves Mora können gut darauf verzichten, Spannung über plumpe Schockeffekte zu erzielen.

„Art of Crime“, ab Freitag, 27.7., 21:45 Uhr, ZDFneo, zwei Episoden en suite

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