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„Mini-Max“ EIn schusseliger James Bond

Maxwell Smart ist nicht der Vorzeigeagent, dennoch bringt er in der Serie „Mini Max oder die unglaublichen Abenteuer des Maxwell Smart“ alle Ganoven zur Strecke. - Unser wehmütiger Blick auf die großen Serien von damals.

Maxwell Smart
Maxwell Smart, gespielt von Don Adams, schnappte sich jeden bösen Buben. Foto: imago

Maxwell Smart hat sie alle gekriegt, die Ganoven, die Betrüger, die fiesen Figuren. Er wusste zwar selten, wie er es angestellt hatte, aber am Ende hat es immer geklappt. Maxwell Smart war jetzt nicht direkt ein besonders schlauer Agent, eher so ein Westentaschen-James-Bond in schusselig, ein Inspektor Clouseau auf US-amerikanisch, dafür mit großer Klappe und Funkgerät in der Armbanduhr. Und er nahm garantiert alles wörtlich.

„Mini Max oder die unglaublichen Abenteuer des Maxwell Smart“ hieß die Serie, übrigens von Mel Brooks und Buck Henry ausgeheckt, die Mitte der 60er Jahre in Deutschland ausgestrahlt wurde und in knapp 25 schwarz-weißen Minuten das Geheimagenten- und Krimigenre aufs Korn nahm. In der Anfangsszene lief der liebeswert-dusselige Anti-Held, Agent 86, stets einen endlosen Gang entlang, hinter ihm schlugen schwere Eisentüre zu, ehe er in einer Telefonzelle nach unten in die ganz geheime Kommandozentrale rutschte.

Ansonsten telefonierte Smart (Don Adams) mithilfe eines in einem Schuh eingebauten Telefons oder eines Butterbrotes. Agentin 99 (Barbara Feldon) stets an seiner Seite, andere Mitstreiter versteckten sich zwecks Observation zuweilen in Briefkästen oder Waschmaschinen. Die Gegenspieler waren Spione der Geheimorganisation KAOS und hießen Siegfried oder Dr. Yes.

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