Lade Inhalte...

„Mila Superstar“ Ein Mädchen und ihr Volleyball

„Mila Superstar“ löst einen Volleyball-Boom bei jungen Mädchen aus. Alle wollen so spielen können wie das Mädchen mit den Kulleraugen. - Unser wehmütiger Blick auf die großen Serien von damals.

„Mila, kann fliegen, wie die Schwalben über Fujiyama...“ – und sofort ist die Melodie im Kopf. Ich war ungefähr acht Jahre alt, als Mila Superstar Mitte der 90er Einzug ins deutsche Fernsehen erhielt, damals, als RTL2 noch Kindersendungen zeigte. Mila Ayuhara, einst krank, dann Jugendnationalspielerin Japans, schaffte, was Sportlehrer vergeblich versuchten: Einen Masseneintritt von jungen Mädchen in die Volleyballvereine.

Auch ich spielte Volleyball, erst gegen die Hauswand, bis der Putz bröckelte, ehe mich meine Eltern zu einem Verein schickten. So ehrgeizig wie das Mädchen mit den Kulleraugen und dem Pferdeschwanz war ich zwar nicht – und auch viel weniger talentiert –, aber noch heute macht mir Volleyball Spaß. Und wenn im Verein eine neue junge Frau zwischen 30 und 35 auftaucht, weiß man auch, warum. Es liegt an damals, als Mila Ayuhara einen Volleyball-Boom in Deutschland auslöste.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen