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„Meister Eder und sein Pumuckl“ Pumuckl – kleiner rothaariger Lausbub

Pumuckl, der kleine rothaarige Kobold, sorgt mit seinen Abenteuern für Begeisterung vor den Bildschirmen. - Unser wehmütiger Blick auf die großen Serien von damals.

Pumuckl
Pumuckl und sein Meister Eder sind meistens ein unzertrennliches Gespann. Foto: imago

„Hurra, hurra, der Kobold mit dem roten Haar! Hurra, hurra, der Pumuckl ist da!“  Ich war schon fast erwachsen, als ich zum ersten Mal mit dem Pumuckl auf dem Bildschirm des Fernsehers in Berührung kam  - obwohl er vorher schon in Bayern im Radio existierte.  Aber das hielt mich nicht davon ab, über ihn zu lachen, wenn er seine Streiche spielte, mit ihm mitzufiebern, wenn er Halunken unsichtbar eine Lektion erteilte, und mitzuleiden, wenn er krank war. Lustig war es immer, aber auch spannend, was denn dem rothaarigen Wuschelkopf diesmal wieder schiefgehen würde – und das ganz ohne Ballerei und Gewalt.

Später habe ich dann zusammen mit meinen Söhnen mitgefiebert, ob sich die kleine rothaarige Zeichentrickfigur noch rechtzeitig wieder unsichtbar machen kann, bevor die Kundschaft Meister Eders Schreinerwerkstatt betritt. Der Kassettenrekorder im Kinderzimmer hat auch jeden Tag eine Pumuckl-Folge runtergedudelt. Der 30 Zentimeter große Kobold aus dem Geschlecht der Klabautermänner hat mich mein halbes Leben lang begleitet, und sein „Schokoladenpuddeling“ ist mir im Ohr geblieben. Wie gerne würde ich mich heute ab und zu auch mal unsichtbar machen, um Dinge zu verändern!

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