Lade Inhalte...

„Knight Rider“ Ein Mann und sein Auto

Damals rettete ein junger David Hasselhoff die Welt - mit seinem Wunderauto K.I.T.T. Jahre später dann die Ernüchterung. - Unser wehmütiger Blick auf die großen Serien von damals.

Knight Rider
David Hasselhoff mit dem Auto K.I.T.T. in der Serie „Knight Rider“, USA 1982. Foto: Imago

Aber damals habe ich mir immer vorgestellt, später selbst so ein Auto zu fahren. Ein Auto wie K.I.T.T. (bevor jemand nachschlägt: Das steht für Knight Industries Two Thousand), das fliegen und schwimmen konnte, das seinem Fahrer in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite stand, das aber auch gleichzeitig sehr sensibel war, das per Knopfdruck in den Turbo-Boost-Modus geschaltet werden konnte, das unkaputtbar war und das auf Zuruf per Uhr zum Fahrer kam.

Die dazugehörige Geste von Michael Knight – Handgelenk an den Mund - wird bis heute in meinem Freundkreis gerne nachgemacht. Nicht nur, wenn man ein Auto braucht.

Jahre später entdeckte ich mal, dass immer dann, wenn scheinbar niemand am Steuer von K.I.T.T. war, einfach ein brauner Umhang über den Fahrer gestülpt wurde. Aber das war egal. Denn als ich vor einigen Jahren bei einem Konzert von David Hasselhoff auf der Motorhaube von K.I.T.T. saß, war ein Kindheitstraum perfekt.

Die Neuauflage von „Knight Rider“, die 2009 – ohne David Hasselhoff - im Fernsehen lief, musste ich dagegen nach wenigen Minuten ausschalten. Es darf eben nicht irgendein Mann und sein Auto sein.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen