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„Die Kickers“ Gregor war unser erster Held

Bei den Kickers geht es gar nicht so sehr ums Gewinnen, sondern um Freundschaft. - Unser wehmütiger Blick auf die großen Serien von damals.

In der Grundschule haben wir kleinen Knirpse uns die Pausen fast immer mit Fußballspielen vertrieben. Und natürlich wollte jeder von uns die Nummer 10 der Kickers sein - der Held Gregor. 

Der kleine animierte Kerl aus Japan mit den schwarzen, wuscheligen Harren und dem Hund namens Maradona hat seine Gegenspieler spielerisch leicht ausgedribbelt und fast immer mit einem Fallrückzieher das entscheidende Tor gemacht.

Außer gegen die Teufel mit Torhüter Viktor und dem Teufels-Dreier, die mit 100 Saltos vor das Tor von Mario flogen. Gegen die haben sie leider nie gewinnen können, obwohl wir so stark mitfieberten.

Bei den Kickers ging es aber gar nicht so sehr ums Gewinnen, sondern um Freundschaft. Selbst der dicke Sascha, der oft vom vorlauten Kevin verspottet wurde, ist dank Gregor ein wichtiger Teil der Mannschaft geworden und hat mit seinen Einwürfen über das ganze Feld ihm sogar einige Tore vorbereitet.

Einzig störend waren für uns die Liebesgeschichten zwischen Mario und Elsa oder Gregor und Conny. Wir wollten Fußball sehen. Leider gab es nur 27 Folgen ohne echtes Happyend mit einem Meisterschaftstitel für die Kickers.

Ein echter Siegertyp flimmerte später mit Tsubasa Ozora, der seinen japanischen Namen im Gegensatz zu Gregor (Kakeru Daichi) behalten durfte, über unsere Bildschirme. Aber das ist eine andere Serie. 

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