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Skype statt MSN Microsoft stellt Windows Live Messenger ein

Microsoft legt seine Kurznachrichten-Dienste zusammen. Der 1999 an den Start gegangene Windows Live Messenger wird aufgelöst. Die Nutzer sollen zu Skype umziehen.

07.11.2012 11:49
Microsoft setzt künftig voll und ganz auf Skype. Foto: dpa

Der bisherige Microsoft Messenger wird künftig in Onlinetelefonie-Service Skype integriert. Alle Kontakte würden automatisch in Skype überführt, schreibt Skype in seinem aktuellsten Blogeintrag. Allerdings müssen die Nutzer vorher die neueste Version von Skype herunterladen, installieren und sich mit ihren Messenger-Zugangsdaten anmelden. Microsoft begründet die Einstellung des Live Messengers unter anderem mit einer breiteren Unterstützung von Geräten und einem größeren Funktionsangebot beim weiter entwickelten Skype. Dazu gehörten Video-Chats, auch in Gruppen oder mit Facebook-Freunden, Gespräche ins Festnetz oder die Bildschirmfreigabe.

Microsoft hatte die Skype-Software 2011 gekauft und zum Start des neuen Betriebssystems Windows 8 vor kurzem erneuert. Der Kauf von Skype im vergangenen Jahrwar mit 8,5 Milliarden Dollar die teuerste Übernahme in der Geschichte von Microsoft. Der Deal sorgte damals für einige hochgezogene Augenbrauen: Der Preis war merklich höher als bei früheren Transaktionen um Skype, zudem hatte Microsoft im eigenen Haus bereits ähnliche Dienste wie den Messenger. (dpa)

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