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Melania Trump Der meistgemobbte Mensch der Welt

Kein Scherz: US-First Lady Melania Trump hält sich für den am meisten gemobbten Menschen der Welt.

Melania Trump in Afrika
Melania Trump mit Tropenhut in Afrika. Foto: afp

Melania Trump ist die dritte Ehefrau von Donald Trump, und seit der zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wurde, die First Lady des mächtigsten, reichsten und schillerndsten Landes der Welt. Sie hat es weit gebracht, seit sie 1970 in der slowenischen Kleinstadt Novo mesto auf die Welt kam, und man könnte meinen, dass Melania von ihren Mitmenschen dafür respektiert wird, ihr Erfolg honoriert, ja, sie sogar bewundert wird.

Dem ist aber nicht so, glaubt man FLOTUS (First Lady of the United States), wie die blumige Bezeichnung für die Trägerin  des inoffziellen Titels ist. Denn Melania bezeichnete sich bei einem exklusiven Interview mit dem US-Fernsehsender ABC News als den „ am meisten gemobbten Menschen der Welt“. ABC-Moderator Tom Llamas schien seinen Ohren kaum zu trauen und fragte nach. Melania schränkte daraufhin ein. Sie sei zumindest eine der meisten gemobbten Menschen der Welt.

Mit ihrem Bekenntnis antwortete das 48-jährige Ex-Model auf die Frage, warum sie sich als First Lady mit ihrer Kampagne „Be Best“ unter anderem gegen Cyber-Mobbing einsetzt. Das Interview selbst fand auf der bislang wenig beachteten Afrika-Solo-Reise von Melania statt - irgendwo in Kenia. Im Hintergrund die landestypische Landschaft, vor Melania ein Tisch, auf dem ihr weißer Tropenhelm liegt. Der sorgte kürzlich wieder für etliche hämische Kommentare im Netz, weil er stark an die Kolonialzeit erinnern würde.

Melania und ihre Jacke

Und es ist beileibe nicht die einzige Situation, in der Melania dem Netz eine Chance gibt, sich über sie lustig zu machen. Mal ist es ihr unterkühlter Umgang mit ihrem Ehemann, mal ihr unkommentiertes und mysteriöses Verschwinden für fast einen Monat, dessen Hintergründe unter dem Hashtag #FreeMelania wild diskutiert wurden. Und ein anderes Mal erregte sie die Gemüter, als Melania in einem Aufnahmezentrum Kinder von undokumentierten Einwanderern besuchte, die von ihren Eltern getrennt wurden, und dabei eine Jacke trug mit der Aufschrift: „I really don`t take care. Do You?“ (Mich kümmert es nicht. Dich etwa?)

Sogleich meldeten sich im Netz Experten zu Wort, die Melanias Einschätzung nicht zustimmen. Fred Rivara, Professor für Pädiatrie an der Universität Washington, sagte gegenüber der US-Internetseite „Daily Beast“, er halte Melanias Aussage für „verrückt“. Der Tatbestand des Mobbing erfordere ein Ungleichgewicht im Machtgefüge. „Sie ist diejenige, die die Macht besitzt. Ihr Ehemann ist der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Wie kann sie sagen, sie würde gemobbt?“, sagte der Fachmann für Mobbing im Kindesalter.

Trotz all der Häme fühlt sich Melania aber laut eigener Aussage in Washington und mit ihrer Wohnsituation im Weißen Haus wohl: „Ich genieße es. Ich liebe es wirklich, in Washington und im Weißen Haus zu leben.“

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