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König der Löwen Trailer von „König der Löwen“ erscheint

Disney veröffentlicht einen ersten Trailer zum Remake des Zeichentrick-Klassikers „König der Löwen“ und rührt damit das halbe Netz zu Tränen.

König der Löwen
Simba, Timon und Pumbaa auf Streifzug. Foto: imago

Wenn ein Mandrill namens Rafiki ein Löwenjunges namens Simba in die Höhe streckt und dazu ein Männerchor die ersten Laute des „Circle of Life“ anstimmt („Wuaaaa, wahenga, kaniwichaa, wengaahaaa“, aber jeder versteht da was anderes), dann bleibt kaum ein Augen trocken, das zwischen 1980 und 1990 erstmals das Licht der Welt erblickte. Was dem einen das tragische Ende des edlen Apachen-Häuptlings Winnetou in „Winnetou 3“ ist, das ist dem (deutlich jüngeren) anderen der Tod von Mufasa.

Und hier geht es nicht um Pierre Brice oder die Einöde von Jugoslawien, hier geht es um den „König der Löwen“, den bis heute erfolgreichsten Zeichentrickfilm aller Zeiten, zumindest an den Kinokassen, darüber hinaus eine der schönsten Kindheitserinnerungen der oben genannten Generation. Gleich nach dem ersten Gameboy und lange vor Pocahontas.

Weil Disney gerne Geld verdient, folgten dem Film zwei mittelmäßige Fernsehserien und ebenso viele schlechte Fortsetzungen, außerdem ein Musical und eine überarbeite 3D-Version. Ende September gab die Filmfabrik bekannt, dem Trend nach Remakes der 1990er-Kultfilme zu folgen und eine computersimulierte Version ihres Löwenkönigs zu planen.

Ankündigungen wie diese lösen aber keine Heulkrämpfe aus, ganz im Gegensatz zu täuschend echt wirkenden CGI-Bildern von Elefantenherden, die zum Königsfelsen pilgern, unterlegt mit der monumentalen Stimme von James Earl Jones, der schon 1994 dem Löwenkönig Mufasa ebenjene verlieh.

Beoyncé, Donald Glover, Seth Rogan und John Oliver sind dabei

Neben Jones ist das Remake gespickt mit Superstars. Beyoncé und Donald Glover sind dabei, genauso wie John Oliver und Seth Rogan. Wer von den beiden letztgenannten Timon spricht und wer Pumbaa, ist dagegen noch nicht bekannt.

Der kurze Einblick zeigt die ikonographische Szene, in der Rafiki dem kleinen Simba irgendwelche rote Farbe auf die Stirn schmiert, ihn mit beiden Händen über den Kopf hält und so dem Volk präsentiert. Das wiederum besteht ironischerweise zum Großteil aus späteren Beuteopfern des Löwen: Gnus, Gazellen, Zebras. Die rennen aber nicht weg, sondern huldigen ihrem Prinzen.

Der Trailer erschien in der Halbzeit des NFL-Primetime-Spiels an Thanksgiving und hat im Netz für jede Menge Rührung gesorgt. Menschen schwelgen in nostalgischen Erinnerungen oder fangen einfach direkt an zu heulen. Der Film selbst soll im Sommer 2019 in die Kinos kommen. Bis dahin bitte Taschentücher besorgen. 

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