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Facebook Trending Topics Facebook-Untersuchung findet keine Manipulation

Nach den Manipulationsvorwürfen gegen Facebook veröffentlicht das Unternehmen Details einer internen Untersuchung: Manipulationen habe man keine gefunden. Trotzdem will das Unternehmen die Richtlinien klarer formulieren und künftig mehr kontrollieren.

Facebook hat selbst keine Manipulationen gefunden. Foto: AFP

Nach den Manipulationsvorwürfen gegen Facebook hat eine interne Untersuchung keine Hinweise auf Nachrichten-Manipulationen gegeben. Das teilt der Leiter der Facebook-Rechtsabteilung, Colin Stretch, mit. Man habe untersucht, ob jemand, der an den "Trending Topics" von Facebook arbeite, sich nicht an die Richtlinien gehalten habe. Dazu habe man mit den Angestellten und ihren Vorgesetzten gesprochen, habe die Richtlinien geprüft und auch mit konservativen Politikern gesprochen.

Der Vorwurf von früheren Mitarbeitern an Facebook lautete, konservative Inhalte würden bei der Auswahl von Themen für die "Trending Topics" unterdrückt. Der Handelsausschuss des Senats mischte sich in die Debatte ein, der Ausschussvorsitzende John Thune verlangte von Facebook Auskunft und wurde - gemeinsam mit anderen Politikern - zu einem Gespräch mit Mark Zuckerberg eingeladen. Außerdem ging Facebook in die Offensive und veröffentlichte die Richtlinien, nach denen Mitarbeiter die "Trending Topics" auswählen sollen.

Nun teilt das Unternehmen mit: "Unsere Untersuchung hat keine Hinweise von systematischer politischer Befangenheit offenbart". Die Analyse zeige, dass konservative und liberale Inhalte mit "nahezu identischer Quote" als Trend-Themen ausgewählt würden. Einzelne "unzulässige Aktionen" oder "unbewusste Befangenheit" könne Facebook jedoch nicht ausschließen, weshalb das Unternehmen die Richtlinien verbessern wolle.

Unter anderem sollen die Richtlinien klarer formuliert werden, die Mitarbeiter sollen in "Auffrischungs-Trainings" noch einmal darauf hingewiesen werden, dass Entscheidungen nicht auf der Grundlage von Politik oder Ideologie getroffen werden dürfen. Außerdem soll es mehr Kontrollen geben. "Diese Änderungen sollen sicherstellen, dass Facebook eine Plattform bleibt, die für alle offen ist", schreibt Stretch.

Bereits kurz nach der Enthüllung im Portal "Gizmodo" hatte unter anderem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg betont, Facebook habe "strenge Richtlinien".

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