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Donald Trump Trumps verwaschene Sprache löst Twittersturm aus

1. Update In seiner Rede zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt ist Donald Trumps Sprache merkwürdig undeutlich. Dies löst auf Twitter Spekulationen aus. Das Weiße Haus kündigt einen Gesundheits-Check an.

USA
Hat US-Präsident Donald Trump Probleme mit seinen Zähnen? Darüber spekuliert das Netz. Foto: AFP

Der Auftritt des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Washington am Mittwoch hat erneut Spekulationen über seinen Gesundheitszustand angefeuert. Als Trump im Weißen Haus die Anerkennung Israels als Hauptstadt Israels ankündigte, amtete er vor allem im zweiten Teil seiner Rede schwer und sprach einige Worte undeutlich aus.

So endete der US-Präsident seine Rede wie üblich mit den Worten „God bless the United States. Thank you very much“, wobei er das Wort „states“ wie „shhhhtates“ aussprach und „much“ wie „much-sh“. Die verwaschene Aussprache Trumps heizte auf Twitter erneut die Diskussion über seinen Gesundheitszustand an.

Manche Twitter-User spekulierten, ob der US-Präsident unter Medikamenteneinfluss stand, andere spekulierten unter dem Hashtag #DentureDonald, ob Trump eventuell Probleme mit seinem Gebiss hatte. Userin Madeleine Berenson etwa twitterte: „Jerushalem ish a very hard word to shay when your dentursh are shlipping“ (Jerusalem ist schwer auszusprechen, wenn das Gebiss verrutscht).

Andere Twitter-User spekulierten, ob Trump einen Schlaganfall erlitten habe. Der User ArrestedPresidency schrieb: „#DentureDonal are you okay? 9/10 dentists are worried.“

Das Weiße Haus beeilte sich angesichts dieses Twitter-Sturmes damit, den US-Präsidenten zu verteidigen. Trump habe undeutlich gesprochen, weil sein Mund ganz einfach trocken geworden sei, sagte Sprecher Raj Shah. Die Spekulationen um Trumps Gesundheit sind für den 71-Jährigen heikel, weil er während des Wahlkampfes immer wieder den Gesundheitszustand seiner Konkurrentin Hillary Clinton in Zweifel gezogen hatte.

Sarah Huckabee Sanders, Sprecherin des Weißen Hauses, kündigte an, dass Trump sich im Frühjahr einer ärztlichen Untersuchung im Walter Reed Army Medical Center, der führenden medizinischen Einrichtung der United States Navy, unterziehen werde. Dort werden US-Präsidenten routinemäßig einmal im Jahr auf ihre Amtstauglichkeit untersucht. Die Untersuchungsergebnisse sollen nach Angaben der Sprecherin danach veröffentlicht werden.

Vor seinem Amtsantritt hatte Trump das Gutachten eines befreundeten Arztes vorgelegt, das ihm einen hervorragenden Gesundheitszustand bescheinigte.

Das britische Boulevard-Blatt Daily Mail ließ einen Zahnarzt ein Video, das Trump bei seiner Rede zeigte, analysieren. Der Experte kam zu dem Schluss, dass wahrscheinlich der obere Teil des Gebisses von Trump sich gelöst haben müsse. Ein Twitter-User merkte dazu an, dass Trumps Zähne wohl genauso echt sind wie ein Abschluss, den man an der berüchtigten Trump-Universität hätte machen können.

Auch Prominente wie die US-Schauspielerin Mia Farrow und der Bestseller-Autor Patrick S. Tomlinson beteiligten sich an den Spekulationen. Tomlinson twitterte: „Entweder ist Trump während der Rede gerade das Gebiss rausgefallen oder er hatte live im Fernsehen einen Schlaganfall. Das Land ist es wert, dass es darüber informiert wird.”

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier USA

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