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Daniel Küblböck Bohlen schockiert mit Pullover-Spruch

2. UpdateDaniel Küblböck geht während einer Kreuzfahrt über Bord und wird vermisst. Pop-Titan Dieter Bohlen zeigt sich bestürzt - und schockiert mit einem denkbar unpassenden Pullover-Spruch.

Daniel Küblböck
Bohlen (l.) mit Küblböck im Jahr 2003. Foto: Boris Roessler (dpa)

Daniel Küblböck wird vermisst, bei einer Kreuzfahrt soll der Ex-DSDS-Kandidat über Bord gegangen sein. Die Chancen, den 33-Jährigen noch lebend zu finden, sind laut Küstenwache gering.

Bestürzt zeigt sich auch DSDS-Juror Dieter Bohlen. In einer Videobotschaft bei Instagram äußerst sich Bohlen traurig. Denkbar ungünstig ist allerdings die Botschaft auf Bohlens Pullover: „Be one with the Ocean“, also „sei eins mit dem Meer“ ist dort zu lesen. Bohlen ist Markenbotschafter des Herstellers des Pullovers, sein Post ist entsprechend mit dem Hashtag #anzeige versehen.

Den Spruch auf Bohlens Brust prangern viele der Nutzer bei Instagram in den Kommentaren an: „Das Sweatshirt ist jetzt nicht so passend!“ schreibt einer, ein weiterer Nutzer fügt hinzu, für den Pulli müsse man sich schämen.

Auch Vergleiche zu einer gründlich missratenen H&M-Kampagne werden gezogen. Für die Werbung des Bekleidungshauses war ein schwarzer Junge in einem Pulli mit dem Spruch „Coolest Monkey in the Jungle“, übersetzt „der coolste Affe im Dschungel“, abgelichtet worden. Der Pullover wurde vom Markt genommen, nachdem H&M von Rassismus-Vorwürfen und einer Welle des Protests erfasst wurde.

Doch zurück zu Bohlen: „Ich kann es weder fassen noch glauben“, sagt der „Modern Talking“-Mitbegründer über Küblböck. Er hoffe noch immer inständig, dass Küblböck noch lebe.

Wegen der Kritik an seinem Pullover meldete sich Bohlen dann noch einmal per Instagram in anderer KleidungDas ist völlig falsch rübergekommen. Wenn ihr das falsch verstanden habt oder so, dann tut es mir wirklich leid. Sorry.“ Bohlen betonte erneut, dass zwischen ihm und Küblböck immer ein gutes Verhältnis bestanden habe.

Der 33-Jährige Daniel Küblböck hatte privat an der Kreuzfahrt des Schiffes „Aidaluna“ teilgenommen und wird vor Neufundland vermisst. Nach ihm lief eine Suche der kanadischen Küstenwache, die mittlerweile eingestellt wurde. Da die Wassertemperatur nur etwa 10 Grad beträgt, sind die Überlebenschancen schon nach wenigen Stunden  im Meer äußerst gering.

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