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Bei Facebook, Twitter & co. Eine positive Identität im Netz

Soziale Netzwerke bieten viele Möglichkeiten, sich im Internet darzustellen. Sein Erscheinungsbild kann jeder Nutzer dabei positiv beeinflussen. Allerdings muss für eine erkennbare Online-Präsenz schon ein wenig Energie gesteckt werden.

16.11.2011 17:05
In Sozialen Netzwerken geht es vor allem um die Darstellung seiner Person, die Pflege von Kontakten die Auswahl von Informationen. Foto: dpa

Facebook und Co. bieten weit mehr als nur die Möglichkeit, sich für eine Party zu verabreden oder Freunden die Urlaubsfotos zu zeigen. Soziale Netzwerke dienen nach Darstellung des Fachverbands Bitkom vor allem dem Identitätsmanagement - das ist „die Darstellung individueller Interessen, Erlebnisse, Meinungen oder Kompetenzen“. Daneben geht es ums Beziehungsmanagement, also die Pflege von Kontakten und das Knüpfen neuer Beziehungen, sowie um Informationsmanagement, die Auswahl und Weiterverbreitung von Informationen aller Art. Wer aus beruflichen oder privaten Gründen in irgendeiner Weise öffentlich wirksam werden will, muss im Netz präsent sein.

Die Hamburgerin Kixka Nebraska berät als Profilagentin Kunden dabei, ein Profil bei sozialen Netzwerken anzulegen. „Es ist gefährlich, als Netzverweigerer durchs Leben zu gehen“, sagt die Expertin. „Denn dann reden andere und gestalten das Bild der eigenen Person in der Öffentlichkeit, ohne dass man selbst darauf Einfluss nehmen kann.“ Nebraska fragt ihre Kunden nach ihren Absichten und begleitet sie auf ihren ersten Schritten, bis sie ihre Präsenz im Netz in eigene Hände nehmen.

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„Soziale Netzwerke sind nicht einfach nur ein neuer Kanal, den man ähnlich bespielt wie die lokale Tageszeitung oder Bandenwerbung im heimischen Stadion“, sagt der Buchautor Thomas Pfeiffer. „Soziale Netzwerke gleichen eher einem Tag der offenen Tür: Sie laden Menschen zu sich in die Firma ein und möchten sich von Ihrer besten Seite zeigen.“ Der entscheidende Unterschied zum herkömmlichen Marketing: Es gibt einen Rückkanal. Daher müsse man, erklärt Pfeiffer, immer wieder auf Fragen antworten - „auch wenn diese manchmal nervig sein können“.

Die Gestaltung des eigenen Profils müsse die Besonderheiten der verschiedenen Netzwerke beachten, sagt Nebraska. „Es ist wichtig, eine spezifische Medienkompetenz für diese Portale zu erwerben. Das ist eine Kulturtechnik, die man neu lernen muss.“

Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen oben in unserer Bildergalerie.

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