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Aprilscherz Über diese Aprilscherze lacht das Netz

Jedes Jahr am 1. April veröffentlichen zahlreiche Technologie- und Internetkonzerne ausgeklügelte Aprilscherze. Google macht den Anfang - doch einen Aprilscherz muss das Unternehmen direkt wieder zurückziehen. Ein Überblick über die Aprilscherze des Jahres 2016.

April, April! Am 1. April kursieren wieder jede Menge Aprilscherze im Netz. Foto: dpa

Es ist mittlerweile Tradition: Jedes Jahr am 1. April veröffentlichen die großen Internet- und Technologiekonzerne Aprilscherze. Dabei sind aufwendige und weniger aufwendige Scherze, lustige und weniger lustige und auch welche, die man sich durchaus in der Realität wünschen würde. Ein Überblick über die Aprilscherze des Jahres 2016:

Google Cardboard Plastic

Das "Google Cardboard" ist eine Smartphone-Halterung aus Karton, die aus einem Smartphone eine Virtual-Reality-Brille macht. Pünktlich zum 1. April stellt Google nun "Google Cardboard Plastic" vor: Das Plastikgehäuse kombiniere alles, "was du an virtual reality liebst" mit "allem, was du an der Realität liebst", schreibt das Unternehmen auf der dazugehörigen Website. Mit den Worten "mehr als virtual reality. Echte Realität", preist Google das neue Produkt an und zeigt in einem Video, wie Menschen mit der Plastikhalterung im Gesicht Tennis spielen, ins Meer gehen oder einfach nur begeistert sind, dass alles "so realistisch" ist.

Google Mail: "Mic Drop"

Doch nicht alle Aprilscherze von Google funktionieren: Die Funktion "Mic Drop", die in Googles Maildienst Gmail einen Button einfügte, mit der Nutzer eine Diskussion kurz und schmerzlos beenden können: Ein Klick auf den neuen Button und an die Mail wird vor dem Abschicken ein Gif angehängt, das einen Minion zeigt, der sein Mikrofon fallen lässt. "Jeder wird deine Nachricht erhalten, aber das ist das Letzte, was du davon hören wirst", heißt es im Google-Blog zu der neuen Funktion. Selbst wenn jemand versuche zu antworten, erhalte man keine Benachrichtigung. Doch die Funktion schien nicht richtig zu funktionieren: "The Verge" berichtet von Nutzern, die die "Mic Drop"-Mail versehentlich an ihren Chef oder an Kunden verschickt hatten, andere Nutzer hatten offenbar auf den normalen "Senden"-Knopf gedrückt und trotzdem die "Mic Drop"-Funktion erhalten.

Im Google-Blog gesteht das Unternehmen ein, dass der "Mic Drop" nicht gelungen ist. "Es sieht aus, als hätten wir uns dieses Jahr selbst hereingelegt", schreibt der Software-Entwickler Victor-Bogdan Anchidin dort und erklärt, dass "Mic Drop" wieder deaktiviert wurde.

"Mark for H&M"

Wer hinter dem Aprilscherz "Mark for H&M" steht, ist noch nicht klar - es könnte der Bekleidungskonzern sein, aber auch Facebook. Fest steht: Unter dem Slogan "Mark for H&M" präsentiert eine eigens eingerichteten Website die "Mark Zuckerberg Collection" - bestehend aus sieben grauen T-Shirts und einer Jeans. Hintergrund: Zuckerberg trägt fast ausschließlich graue T-Shirts und Jeans - bei einer Frage-und-Antwort-Runde Ende 2014 erklärte er: "ich will mein Leben vereinfachen, so dass ich möglichst wenige Entscheidungen treffen muss". So habe er mehr Zeit, Entscheidungen für Facebook zu treffen, sagte Zuckerberg weiter.

Auf Twitter wird unter dem Hashtag #MarkforHM über den Aprilscherz diskutiert - und manche Nutzer finden die Idee offenbar gar nicht so abwegig. "Liebes H&M Deutschland, bitte bring diese Kollektion wirklich. Ihr verdient euch dumm damit!" twittert beispielsweise @ot. "Das Lustige daran ist, dass ich es wirklich bestellen würde, wenn es wahr wäre", meint @TIzumMo.

Amazon "Prime Rohrpost"

Der Online-Händler Amazon kündigt den Dienst "Prime Rohrpost" an. Prime-Mitglieder im Berliner Stadtgebiet sollten ab Sommer Bestellungen mit der Rohrpost innerhalb einer Stunde erhalten. Mit 70 Kilometern pro Stunde sollen die Produkte geliefert werden. "Als nächster Schritt ist geplant, dass Prime Kunden sich in bestimmten Stadtgebieten den Rohrpost-Anschluss direkt zu Hause installieren können", heißt es in der Mitteilung von Amazon.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

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