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Russische Medien Berlin beklagt "tendenziöse Berichterstattung" aus Russland

Die stellvertretende Regierungssprecherin Wirtz beklagt negative Tendenzen in der russischen Berichterstattung. Als Beispiel nennt sie unter anderem Berichte über die vermeintliche Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens.

19.02.2016 13:12
Russlanddeutschen demonstrieren gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung. Die Bundesregierung sieht in der russischen Berichterstattung eine Mitschuld für die Stimmung. Foto: dpa

Die Bundesregierung sieht in der Berichterstattung von russischen Medien über Deutschland negative Tendenzen. Die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz sagte am Freitag in Berlin: "An einzelnen Stellen gibt es durchaus eine tendenziöse Berichterstattung zu beobachten." Als Beispiele nannte sie den Ukraine-Konflikt sowie die vermeintliche Vergewaltigung eines 13-jährigen deutsch-russischen Mädchens in Berlin.

Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" sollen die deutschen Nachrichtendienste im Auftrag der Bundesregierung untersuchen, ob Russland mit gezielter Propaganda Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schwächen und Deutschland systematisch destabilisieren will. Offiziell gab es dafür keine Bestätigung. Wirtz sagte: "Zu operativen Details der Arbeit der Geheimdienste kann ich keine Auskunft geben." (dpa)

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