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Pegida-Demo in Dresden „Eingriff in die Pressefreiheit“

Die Kritik am Vorgehen der sächsischen Polizei gegen ein TV-Team vom ZDF beim jüngsten Dresden-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel hält an. Der Sender und Gewerkschaften stellen sich hinter die Journalisten.

Bundeskanzlerin in Sachsen
Ruhig ist es geworden um die sächsischen Islam- und Kanzlerinnenfeinde von Pegida. Am 16. August 2018 machten sie in Dresden jedoch wieder von sich reden. Foto: dpa

Offensichtlich kein Einzelfall. Ein erfahrener Reporter der „Sächsischen Zeitung“ schrieb dazu auf Facebook: „Leider erlebt man es als Dresdner Journalist immer wieder, dass Polizisten mit der Situation überfordert sind und so den Falschen in die Hände spielen.“

Die Linke im Dresdner Landtag forderte am Montag Aufklärung durch Dritte, um der Sache auf den Grund zu gehen. „Mit seiner voreilig in die Welt getweeteten Behauptung, nur die Polizisten hätten „seriös“ gehandelt, das Kamerateam im Auftrag des ZDF folglich seiner Meinung nach nicht, hat Kretschmer eine unvoreingenommene interne Untersuchung in Sachsen verunmöglicht.“ Deshalb, so die Linke, möge die Staatsregierung drei unabhängige Experten aus Journalismus, Polizei und Justiz den Fall untersuchen lassen.

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