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Kriminalroman Agatha Christie sei Dank

Val McDermid setzt auf starke Heldinnen und Politik, auch in ihrem Buch „Der Sinn des Todes“.

Val McDermid
Die schottische Krimiautorin Val McDermid 2017 in Lyon. Foto: imago

Die Teilnahme an einer Forensik-Konferenz habe sie zu dem Krimi inspiriert, sagt Val McDermid. „Dort sprachen zwei Ermittler darüber, dass sie ein Verfahren entwickelt haben, um familiäre DNA zur Lösung alter Fälle heranzuziehen. Ich fand den Fakt an sich schon spannend. Dann begann ich darüber nachzudenken, dass Verwandtschaftsverhältnisse unter Umständen ganz anders sind als wir geglaubt haben, und dass sich darauf faszinierende Geschichten stricken lassen.“

Angst, dass ihr nach 30 Jahren der Stoff ausgeht, hat Val McDermid nicht. „Meine Themen haben sich kaum geändert. Mein Fokus richtet sich nach wie vor auf jede Art von Ungerechtigkeit und politischem Fehlverhalten. Schreiberisch bin ich allerdings wesentlich besser geworden. Meine Sprache ist ausgefeilter als früher, die Handlung ist besser strukturiert.“ Leichter werde das Schreiben von Büchern dadurch nicht. „Je besser du wirst, desto höher legst du für dich selber die Latte. Ich habe den Ehrgeiz, dass jedes Buch besser oder wenigstens anders sein soll als sein Vorgänger.“ Eine vielversprechende Arbeitseinstellung.

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