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John Green Warum sollten Krebskranke nichts zu lachen haben?

John Green hat mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ das lustigste und traurigste Buch des Jahres geschrieben. Ein Gespräch über die Intensität der Jugend, Romane als Lebensretter und die Hoffnung, die in einer wahren Geschichte steckt.

26.09.2012 17:12
John Green. Foto: PAULUS PONIZAK

John Green ist derzeit einer der gefragtesten Autoren für junge Leser. In einer Zeit, da eben noch Fantasy den Markt bestimmte, sorgt er mit einem realistischen Buch für Furore. Wir treffen ihn in Berlin etwas erschöpft an: Eine Lesung hat er gerade hinter sich, ein halbe Stunde lang hat er noch Bücher signiert, die zweite Lesung folgt gleich.

Mr. Green, lassen Sie mich mit meiner persönlichen Erfahrung beginnen: Ich hatte mich ein bisschen vor Ihrem Buch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gefürchtet. Ich wusste nicht, ob ich es schaffe, ein Buch zu lesen, in dem junge Leute Krebs haben. Tatsächlich musste ich weinen, habe aber auch oft gelacht. Wieso eigentlich haben Sie über Krebs geschrieben?

Ich wollte nicht über Krebs schreiben. Zumindest nicht solch ein Buch, vor dem man Angst haben muss. Diese sentimentalen Liebesgeschichten, in denen dann jemand Krebs hat und stirbt, gefallen mir gar nicht. Was ich wollte, war ein Buch über die Lebenserfahrung von Menschen mit chronischen Krankheiten oder in Erwartung des Todes. Natürlich ist da der Schmerz, aber da sind eben auch die komischen Seiten, da gibt es Grund zur Freude.

Also war Ihnen das Leben wichtiger als die Krankheit?

Ja, ich wollte zeigen, wie reich dieses Leben ist und daraus die Geschichte machen. Aber das war gar nicht so einfach. Es hat zehn Jahre gebraucht, dieses Buch zu schreiben.

Gab es denn auch einen persönlichen Hintergrund für Sie?

Es gab verschiedene persönliche Anknüpfungspunkte. Der erste ist, dass mein Vater Krebs bekam, als ich sechs Jahre alt war und noch einmal, als ich acht war, also noch sehr jung. Der Krebs war mir immer gegenwärtig als eine angsteinflößende Krankheit. Hinzu kommt, dass ich als Seelsorger in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet habe, gleich nach dem Studium.

Weil Sie neben Englisch Vergleichende Religionswissenschaften studiert hatten?

Ja. Ich habe da viele kranke Kinder und Jugendliche getroffen, die einfach wunderbar waren. Sie strahlten so viel Lebensfreude aus, dass ich damals schon beschloss, darüber zu schreiben. Aber alles, was ich versuchte, war schrecklich. Möglich wurde das Buch eigentlich erst 2009. Da freundete ich mich mit Esther an, einer jungen Frau, Fan meiner Bücher, die Krebs hatte.

Esther Earl, der das Buch gewidmet ist?

Genau. Ich erkannte durch sie, dass ich mich selbst aus dem Buch heraushalten muss – ich war beim Schreiben die ganze Zeit dieser Seelsorger geblieben, der gute Ratschläge gibt.

Wie haben Sie Esther kennengelernt?

Das war auf einem Kongress. Sie fragte, ob sie ein Foto mit mir haben dürfte, und das haben wir gemacht. Zu dieser Zeit fingen gerade die anderen Leute zu tanzen an. Ich mag Tanzen nicht besonders und Esther war zu krank um zu tanzen. Also blieben wir an der Seite und fingen an, uns zu unterhalten, weil für uns beide gerade niemand anders für ein Gespräch da war.

Haben Sie wegen ihr ein junges Mädchen zur Erzählerin gemacht?

Nein, das hatte ich schon entschieden, als ich sie noch gar nicht kannte. Mir ist aufgefallen, dass in allen großen Liebesgeschichten, wir müssen ja nicht bis zu „Romeo und Julia“ zurückgehen, der Fokus auf den Mann gerichtet ist. Die berühmteste Liebesgeschichte in den USA, die mit Krebs zu tun hat, ist „Love Story“ von Erich Segal. Die Frau bekommt Krebs, und der Mann kümmert sich rührend um sie, bis sie stirbt. Ich wollte mal der jungen kranken Frau eine Stimme geben und zugleich zeigen, dass sie dennoch fühlt wie eine Frau. So eine ist meine Hazel.

War der Rollenwechsel für Sie schwierig ?

Ich habe drei Bücher aus der Perspektive von Jungs geschrieben, da war es nun eher interessant. Aber um ehrlich zu sein, habe ich so stärker eine Grenze zwischen der Figur und mir ziehen können. Ich weiß nicht, ob es gut ist, wenn man den eigenen Figuren so nahe ist.

So haben Sie auch eine Grenze zwischen sich und der Krankheit ziehen können.

Ja, da haben Sie recht. Ich habe das noch nie so deutlich ausgesprochen, aber da ist etwas Wahres dran: So ist mir selbst der Krebs nicht allzu nahe gekommen.

Bedeutet das, dass nicht nur Leser wie ich sich vor dem Thema fürchten, sondern dass es auch Ihnen als Autor ein wenig unheimlich war?

Ja, das war sehr schwer. Ich war mir lange auch nicht sicher, ob es mir gelingt, diese emotionale Tiefe zu erreichen, ob ich über diesen Schmerz und das Leid schreiben kann, neben all den schönen Dingen. Das ist einer der Gründe, warum ich zehn Jahre gebraucht habe: weil ich Angst hatte. Aber ich hoffe, dass es mir doch einigermaßen gelungen ist.

Und wie! Es ist ein tolles Buch. Es ist weise und witzig.

Danke.

Dem Thema Humor abgewinnen - wie geht das?

Wie haben Sie dafür recherchiert?

Ich habe mit vielen Ärzten und Krankenschwestern gesprochen, die mit Krebspatienten arbeiten, habe auch Bücher fürs Medizinstudium gelesen. Außerdem ist mein Schwiegervater Chirurg auf in einer onkologischen Station. Er war sehr geduldig mit mir. Wichtiger war mir aber die Begegnung mit den Menschen, die selbst die Krankheit haben, so wie damals als Seelsorger oder mit Esther. Das menschliche Verständnis war mir wichtiger als das medizinische.

Wie haben Sie es geschafft, dem Thema Humor abzugewinnen?

Warum sollte es dabei nichts Lustiges geben? Das Leben hat so viele komische Seiten, davon sind Krebskranke nicht ausgeschlossen. Die sind nicht dazu da, uns immerfort Lehren zu erteilen über Dankbarkeit und die Notwendigkeit, Sinnvolles zu tun. Die sind aus genau demselben Grund auf der Welt wie wir. Ich habe viele lustige Begegnungen mit solchen Menschen gehabt.

Aber ist es nicht schwer, das zu schreiben?

Das Lustige? Etwas Lustiges zu schreiben, liegt mir viel mehr als etwas Ernstes.

Noch einmal zurück zu Ihrer Begegnung mit Esther: Sie sind ja viel in Kontakt mit Ihren Lesern, durch Ihren Blog, per E-Mail …

Ja, ja, es ist nicht mehr so, dass ein Schriftsteller ein fernes unberührbares Wesen ist.

Und diese Leser stellen Ihnen viele Fragen, erwarten auch Ratschläge von Ihnen. Wie gehen Sie mit dieser Verantwortung um?

Während ich schreibe, versuche ich das auszublenden. Wenn ich anfinge, über mich als erfahrenen Erwachsenen und über die Leser als meine Schüler nachzudenken, würde unsere ganze Beziehung dabei draufgehen. Ich stelle mir meine Leser intellektuell und emotional gleichgestellt, vielleicht sogar übergeordnet vor. Ich möchte mich für sie nach oben richten und nicht nach unten. Und ganz persönlich, muss ich sagen, versuche ich mein Leben so verantwortungsvoll wie möglich zu führen. Ich bin eine öffentliche Person.

Wollen Sie ein Vorbild sein?

In einem gewissen Sinne, ja. Ich möchte nicht wegen irgendwelcher Vergehen inhaftiert werden und auch nicht irgendwo betrunken auftauchen.

Das berührt einen wichtigen Punkt im Roman. Ihre Erzählerin Hazel hat ein Lieblingsbuch, dessen Autor sie unbedingt kennenlernen will. Danach ist sie enttäuscht. Damit stoßen Sie interessante Überlegungen an über die Rolle eines Schriftstellers im echten Leben. Sind das Gedanken, die Sie auch schon beim Lesen bewegt haben?

Natürlich, als Teenager dachte ich auch, dass große Bücher von großen Männern geschrieben sein müssen. Heute weiß ich, dass das alles viel komplizierter ist. Der größte Teil dieses Buches entstand nach dem Tod meines absoluten Lieblingsautors David Foster Wallace. Von ihm habe ich auch lange erwartet, dass er ein beispielhaftes Leben führt, sein Suizid hat einiges verschoben in meiner Wahrnehmung.

Kann ein Autor seinem Buch schaden?

Nein, ich finde, wir müssen darauf beharren, dass ein Buch für sich allein steht. Ein Buch kann auch dann noch großartig sein, wenn sein Autor ein vollkommener Idiot ist.

Ihre Helden leben in einer Zeit, da vieles beginnt: die erste Liebe, der Abschied von den Eltern. Was interessiert Sie an der Adoleszenz?

Es ist genau das, was Sie sagen: Die Jugendlichen verlieben sich zum ersten Mal, sie erleben zum ersten Mal einen großen Verlust, sie beschäftigen sich mit wesentlichen philosophischen Fragen. Und anders als Erwachsene nähern sie sich diesen Fragen ohne jede Ironie und ohne jeden Skrupel, dass diese vielleicht eine Nummer zu groß oder einfach dumm sein könnten. Deshalb ist es so aufregend, über junge Menschen zu schreiben. Das ist eine Intensität an Gefühlen, die wir als Erwachsene nicht mehr haben, auch wenn wir uns mit denselben Fragen beschäftigen.

Weil wir sie vergessen?

Weil wir sie verdrängen müssen. Wir haben viel größere Alltagssorgen, müssen uns um den Beruf kümmern, um die Versorgung der Kinder, um all die Kleinigkeiten am Wegesrand. Wir haben keine Zeit , uns hinzusetzen und zu fragen, warum wir überhaupt auf der Welt sind.

"Ich war kein glückliches Kind"

Waren Sie ein glückliches Kind?

Nein. Ich war nicht sonderlich glücklich. Unter Kindern war ich nicht besonders beliebt, hatte auch depressive Tendenzen. Aber ich hatte wirklich Glück mit meiner Familie. Die half mir, immer wieder aufzutauchen aus meinen Grübeleien.

Ein Kollege von Ihnen, der Schriftsteller Uri Orlev, hat auf dem Berliner Literaturfestival erklärt, in Büchern für junge Menschen müsse immer Hoffnung enthalten sein. Wenn der Leser die krebskranke Hazel kennenlernt, ist da nur die Hoffnung auf ein paar mehr Wochen oder Monate, vielleicht Jahre. Wie denken Sie über Hoffnung als Bedingung?

Jede wahre Geschichte ist letztlich eine Geschichte mit Hoffnung. Davon bin ich überzeugt. In dieser Geschichte liegt sie nicht so sehr im Überleben, sondern darin, dass auch ein kurzes Leben erfüllt und glücklich sein kann. Ich habe hier gerade ein Mädchen gesehen, das trug ein T-Shirt mit einem Zitat aus meinem Buch: Das Universum möchte bemerkt werden. Es ist doch eine hoffnungsvolle Sache, dass wir alle hier auf der Erde sind als intelligente Wesen, als Menschen, die über ihre Lage reflektieren können.

Ihre Erzählerin will ja den Autor ihres Lieblingsbuchs nur treffen, weil sie wissen will, was mit dessen Helden geschieht. Nach 300 Seiten fragt man sich aber auch, was aus Hazel aus Ihrem Buch wird!

Ja, ja, ich weiß. Ich höre diese Frage täglich, ungelogen: jeden Tag. Ich weiß es nicht! Fragen Sie nicht!

Aber Sie stoßen uns Leser mit der Nase auf diese Frage.

Ja, ich bin selber schuld. Aber im Ernst: Viele schwer kranke Menschen machen sich mehr Gedanken über ihre Angehörigen und Freunde als über sich selbst. Sie sorgen sich, dass ihr Tod die anderen zu sehr schmerzt. Deshalb möchte Hazel erfahren, was aus der Familie des krebskranken Mädchens in ihrem Lieblingsbuch wird.

Ihre Leser fragen Sie noch viel mehr. Sie haben einen Blog, Ihre Bücher kann man auf Facebook anklicken, man kann Ihnen bei Twitter folgen. Ist das eine moderne Form der Werbung?

Ich gebe zu, ich bin damals auf Facebook gegangen, um Werbung zu machen. Mit Facebook erreiche ich Leute, die meine Bücher mögen oder die ich dafür interessieren will, dass sie sie kaufen. Am Internet mag ich, dass es Menschen aus den verschiedensten Gegenden erlaubt, Sachen zusammen zu machen.

Aber jeder sitzt allein vor seinem Laptop.

Dennoch haben wir mit der Community, die meinem Bruder und mir folgt, mit Mikrokrediten eine Million Dollar rund um die Welt eingesammelt, um Bauern und kleinen Unternehmen in Entwicklungsländern zu helfen. Wie hätten wir das ohne das Internet schaffen sollen?

In Deutschland wird viel über die Internet-Generation gesprochen. Es gibt Neurowissenschaftler, die warnen, das Internet beeinträchtige die Fähigkeit zu lesen. Einer spricht schon von digitaler Demenz. Was sagen Sie denn dazu?

Also, ich glaube, dass das Internet mehr oder weniger eine Konstruktion ist. Man sich damit jeglicher emotionalen oder intellektuellen Teilhabe zu entziehen. Da ist es nichts weiter als eine bunte Leuchttafel, auf die man den ganzen Tag schauen kann. Das ist tatsächlich schlecht für die intellektuelle Verfassung und die Konzentration. Wenn man auf diese Weise im Internet abhängt, kann man sich kaum noch vorstellen, einen Zeitungsartikel mit 1000 Wörtern oder gar ein Buch mit 700.000 Wörtern zu lesen. Aber das Internet ist zu groß, um darauf reduziert zu werden. Es kann auch emotionale Beteiligung erreichen und Menschen zusammenbringen für eine Idee. Auch für ein Buch! Ich versuche immer wieder, Räume im Internet zu schaffen, wo wirkliche Beteiligung entsteht.

Sie sehen das Internet also wie das Papier, auf das man wichtige Dinge schreiben kann, aber auch jegliche Dummheit.

Eben! Es ist ein Werkzeug und nicht dieser monolithische Block, vor dem man sich fürchten muss. Unsere Verantwortung besteht darin, die Technologie so zu nutzen, dass sie nicht zur bloßen Unterhaltung verkommt. Es klingt vielleicht pathetisch, aber wir sollten uns darum kümmern, dass das Projekt Mensch nach vorn kommt.

Glauben Sie, dass Bücher auf Papier noch eine Zukunft haben?

Oh ja, ich bin überzeugt davon, weil ich Buchhandlungen liebe und glaube, sie sind für Gemeinschaften sehr wichtig. Ich finde alles, was am Buch hängt, sehr wichtig. Dazu gehört auch die professionelle Literaturkritik, die Stimmen von Menschen, die besonders viel lesen und viel wissen über Bücher – so wie der Austausch der Leser untereinander. Ich sorge mich nicht um das Papier, sondern um die Menschen.

Um die Kultur?

Ja, dabei müssen wir uns bewusst machen, dass wir in einem goldenen Zeitalter für die Literatur leben. Wir haben solch eine Vielfalt an Titeln, zu allen Themen, die wir uns denken können. Heutzutage werden in den USA, und in Deutschland ist das genauso, Bücher aus allen Sprachen übersetzt. Uns erreichen Stimmen von überall her und aus allen Zeiten. Diesen Reichtum müssen wir erhalten. Ich glaube, wenn das alles ins E-Book wandert, geht eine Menge von dieser Vielfalt verloren. Diese Möglichkeit, an den Regalen entlangzugehen und dabei etwas völlig Unerwartetes zu entdecken, die vergeben Sie sich, wenn Sie nur mit einem Klick das bestellen, was Sie sowieso wollten. Ich bin nicht besonders gut im Erstellen von Prognosen. Aber mich berührt es sehr, wie viele junge Leute Bücher kaufen und lesen. Ich bin das lebende Beispiel für die Lesefreude von Teenagern. Das macht mir einfach Hoffnung.

Die Unterschrift als Bonus

Als Sie anboten, Ihr jüngstes Buch für alle zu signieren, die es vorbestellen – war das der Versuch herauszufinden, ob sich junge Menschen noch für gedruckte Bücher interessieren? Sie Armer haben ja in 150.000 Exemplare Ihren Namen schreiben müssen!

Ja, die Idee war, die Unterschrift als eine Art Bonus anzubieten. Außerdem wollte ich, dass all diese Jugendlichen, die ich sonst nie treffen würde, auch mal etwas von mir haben. Wenn ich gewusst hätte, dass es so ausartet, hätte ich es allerdings nicht getan.

Sie hatten sicher Handschmerzen.

Mein Ellbogen tat weh. Ich hatte einen Tennisarm vom Signieren!

Die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling veröffentlicht jetzt ein Buch für Erwachsene. Wird man ernster genommen, wenn man für Erwachsene schreibt?

Tatsächlich kommen Kinderbuchautoren irgendwann an den Punkt, da sie sich von der Kritik nicht ernst genug genommen fühlen, weil sie für Kinder schreiben. Doch mir gefällt, wie meine Bücher publiziert werden, ich mag meine Verlage, ich mag vor allem meine Leser. Und ich weiß, dass meine Bücher, zumindest in den USA, auch von Erwachsenen gelesen werden.

Dieser Kontakt mit den Lesern übers Internet, den Sie pflegen, kostet der nicht viel Zeit?

Aber das nimmt mir kaum Zeit vom Schreiben weg. Ich schreibe morgens und bin später eigentlich zu erschöpft dazu. Ich bin mit mir als Autor oft sehr unzufrieden, es gelingt mir längst alles nicht so, wie ich es möchte. Nach vier Stunden voller Selbstzweifel ist es ganz schön, etwas Ablenkung zu haben.

Und diese Art Ablenkung ist sinnvoller, als etwas zu essen.

Ja, lieber ins Internet als zum Kühlschrank!

Wie sieht es dann aus, wenn Sie als Autor mit sich zufrieden sind? Sie müssen doch gelegentlich mögen, was Sie schreiben?

Das sind natürlich die besten Momente, wenn es irgendwie Klick macht, wenn alles zusammenpasst, so wie es sich für die Geschichte gehört. Ich habe ja vorher eine Vorstellung davon, wie es ungefähr sein müsste, aber wenn es mir gelingt, das so auszudrücken, wenn die Sprache stimmt und die Situation, das ist einfach großartig. Es ist schwierig, darüber zu sprechen: Dieses Gefühl kann wirklich überwältigend sein.

Das Interview führte Cornelia Geißler

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