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Kunstfund Gurlitt hortete noch mehr Bilder

Die Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt ist größer als gedacht – nach den spektakulären Funden in München wurden nun in seinem Haus in Salzburg weitere Bilder gesichert.

11.02.2014 13:24
Das Namensschild von Cornelius Gurlitt an der Tür zu seinem Haus in Salzburg. Foto: dpa

Spektakuläre Neuigkeiten im Fall Gurlitt: Der 81 Jahre alte Kunstsammler hat nicht nur in seiner Münchner Wohnung wertvolle Bilder verwahrt, sondern auch in seinem Haus in Salzburg. Wie Gurlitts Sprecher Stephan Holzinger am Dienstag mitteilte, wurden am Vortag rund 60 Bilder in Salzburg gesichtet und gesichert - darunter Werke von Monet, Renoir und Picasso.

„Im Auftrag von Cornelius Gurlitt werden diese Exponate von Experten auch hinsichtlich eines etwaigen Raubkunstverdachts geprüft“, teilte Holzinger mit. „Nach vorläufiger Einschätzung auf Basis einer ersten Sichtung hat sich ein solcher Verdacht nicht erhärtet.“

In Gurlitts Münchner Wohnung war ein spektakuläre Kunstschatz gefunden worden, der im vergangenen Jahr die Kunstwelt in Atem hielt. Die Staatsanwaltschaft Augsburg stellte mehr als 1000 Kunstwerke in der Wohnung sicher. Knapp 600 davon stehen im Verdacht, Raubkunst aus der Nazizeit zu sein. Nach Ansicht Gurlitts und seiner Anwälte wurden die Bilder zu Unrecht beschlagnahmt.

Gurlitt steht seit Ende 2013 unter Betreuung. Sein Betreuer, der Rechtsanwalt Christoph Edel, hatte die Sicherstellung der Salzburger Werke veranlasst, um sie vor Einbruch und Diebstahl zu schützen. (dpa)

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