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Kunst-Auktion Neckermann-Sammlung unter dem Hammer

Von barocken Malereien bis zu Neckermann-Katalogen aus den 50er Jahren - Kunst und Erinnerunhsstücke der Versandhaus-Familie werden im März versteigert.

11.01.2009 11:01

Stuttgart. Kunst und Erinnerungsstücke der Familie des Versandhaus-Unternehmers und Dressurreiters Josef Neckermann werden im März in Stuttgart versteigert.

Bei einer Auktion am 25. März werden gut 400 Gegenstände angeboten, die der Sohn des 1992 gestorbenen Unternehmers, Johannes Neckermann, abgegeben habe, wie der Veranstalter am Wochenende in Stuttgart mitteilte.

Als Top-Los gilt eine Darstellung der Heiligen Agatha des italienischen Barock-Malers Andrea Vaccaro (1604-1670) mit einem Schätzpreis von 20.000 Euro. Neckermann besaß auch die größte Sammlung des Schweizer Malers Hermann Rüdisühli (1864-1944). Versteigert werden aber auch Weine vom Château Neckermann, Pferdeliteratur - und darstellungen, Kunstbücher und alte Neckermann-Kataloge aus den 50er und 60er Jahren.

"Meine Kinder gehen ihre eigenen Wege, die leider am Kunstsammeln vorbeiführen", begründete Neckermann die Auktion. Seiner Frau wolle er das Auflösen der Sammlung nicht zumuten, betonte der 66-Jährige, das jüngste der der drei Neckermann-Kinder.Josef Neckermann (1912-1992) gründete nach dem Zweiten Weltkrieg 1950 das gleichnamige Versandhaus ("Neckermann macht's möglich") mit Hauptsitz in Frankfurt. Als Dressurreiter holte er bei Olympischen Spielen zweimal Gold. Zudem war er Gründer und langjähriger Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe.(dpa)

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