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Nachwuchs Talent zeigen und Spannung erzeugen

Geheimnisse beim Nachwuchs-Treffen.

Jury
Geheimnisse beim Nachwuchs-Treffen. Foto: dpa

Let Us Tell You a Secret“, lasst uns euch ein Geheimnis erzählen, lautet dieses Mal der Titel der Berlinale Talents, dieser Nachwuchs-Veranstaltung der Berlinale, die jedes Jahr 250 junge Menschen aus allen Bereichen des Filmemachens und vor allem aus der ganzen Welt nach Berlin bringt. Aus 81 Ländern kommen sie diesmal, fast 3200 Bewerbungen hat es gegeben, eine Veranstaltung, so divers, wie es sie wohl auf dem ganzen Festival nicht gibt. Das gilt auch hinsichtlich des Genderaspekts: 128 weibliche Talents sind es und 122 männliche.

Das Herz der „Talents“ sind die Veranstaltungen, in denen Experten ihre Erfahrungen, ihr Wissen mit den jungen Filmemachern teilen. Und sie tun das in einer Freimütigkeit, die die Atmosphäre in den drei HAUs immer sehr intim wirken lässt. Es gibt hier dieses spezielle Wir- sind-unter-uns-Gefühl. Und so hätte der diesjährige Titel für jedes Jahr gelten können, auch wenn er sich im Jahr 2018 auf den Blick hinter die Kulissen bezieht, die verborgenen Geschichten hinter Filmen, Drehbüchern, den Bildern selbst, auch auf Erfolgsgeheimnisse.

Zum Auftakt kommt traditionell der Jury-Präsident, dieses Mal also Tom Tykwer. Und es geht prominent weiter mit Gus Van Sant, der über seinen neuen Film im Wettbewerb spricht, Christian Petzold, Willem Dafoe, der in diesem Jahr in Berlin den goldenen Ehrenbären erhält, und dem mit einem Film im Wettbewerb vertretenen Philippiner Lav Diaz.

Kollaboration, also Zusammenarbeit, ist ein Schwerpunkt, ebenso wie innovative Entwicklungen, etwa am Beispiel finnischer Webserien. In der Veranstaltung „Murder Management“ wird am Beispiel von „Dark“ erklärt, wie man die Art von Spannung erzeugt, die zu exzessivem Serienschauen, also Binge Watching, führt. Diversity spielt nicht nur bei der Zusammensetzung der Teilnehmer eine Rolle – auch bei den Experten halten sich Männer und Frauen zumindest ungefähr die Waage –, sondern auch thematisch, etwa in dem Panel, in dem Nancy Schreiber und Agnès Godard auf dem Podium sitzen, zwei Kamerafrauen in einer männerdominierten Branche.

Sämtliche Veranstaltungen der Berlinale Talents, alle in englischer Sprache, stehen auch dem Publikum offen.

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