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Filmpreis Die Oscar-Verleihung

Im Februar 2019 werden zum 91. Mal die Oscars vergeben. Alles Wichtige rund um den wichtigsten Filmpreis der Welt.

Oscar
Die Oscars sind bei allen Filmschaffenden beliebt. Foto: Imago

Der Oscar ist der bekannteste Filmpreis der Welt. Und damit natürlich auch der begehrteste - eine Auszeichnung mit dem Oscar liest sich jedenfalls in jeder Vita gut. 2018 wurden Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin und Gary Oldman als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ gewann den Oscar als bester Film. Vor der nächsten Verleihung im Februar 2019 haben wir schon mal die wichtigsten Infos für Sie zusammengetragen.

Neuerungen bei den Oscars

Die Oscar-Verleihung ist nicht mehr so populär wie früher. Um die TV-Einschaltquoten wieder in die Höhe zu treiben, führt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences einige Neuerungen ein. So sollen von 2019 an die Leistungen in populären Filmen gesondert ausgezeichnet werden. Den Geschmack des Publikums zu treffen ist eben eine ganz besondere Kunst. Zudem soll die Verleihung sehr viel kürzer werden und ein paar Wochen nach vorne gezogen werden. Für 2020 wurde der Termin auf den 7. Februar festgesetzt, für die 91. Verleihung ist als Termin derzeit noch der 24. Februar 2019 vorgesehen.

Oscars 2018

Die 90. Verleihung der Oscars im Jahr 2018 stand ganz im Zeichen der #MeToo-Bewegung.  Überhaupt ging es in Zeiten von Donald Trump sehr politisch zu. Fast alle Redner grenzten sich von den Rechten ab und verteidigten Werte, die im Gegensatz zu Trump stehen. Erfolgreichster Film war das Kinomärchen „Space of Water“, das gleich vier Oscars gewann.

Oscars 2017

Am 10. Januar 2017 übernahm Donald Trump das Amt des US-Präsidenten. Hollywood zeigte sich davon wenig begeistert, was auch bei der im Oscar-Verleihung am 2017 zu spüren war. Der Oscar diente als Mittel des Protests gegen Trump. Als bester Film wurde „Moonlight“ ausgezeichnet – womit sich die Akademie gegen den weißen Mainstream stellte. 

Seit wann wird der Oscar verliehen?

Am 16. Mai 1929 richtete die Academy of Motion Pictures Arts and Sciences im Hollywood Roosevelt Hotel  in Los Angeles ein Bankett aus, bei dem zum ersten Mal die Oscars verliehen wurden. Ideengeber war Louis B. Mayer, der damalige Präsident der MGM Studios. In die nähere Auswahl kamen all jene Filme, die zwischen dem 1. August 1927 und dem 1. August 1928 veröffentlicht worden waren. Da die Gewinner schon vorher feststanden, hielt sich die Spannung in Grenzen.

Woher hat der Oscar seinen Namen?

Oscar ist nur ein Spitzname. Der offizielle Titel „Academy Award of Merit“ reißt natürlich niemanden so recht vom Hocker. Doch warum heißt der Oscar denn nun eigentlich Oscar? Das ist schwer zu sagen. Am bekanntesten ist die Theorie, dass Academy-Bibliothekarin Margaret Herrick für den Spitznamen verantwortlich zeichnet: Die Ritter-Statue soll sie nämlich an ihren Onkel Oscar erinnert haben. Doch eventuell hat auch Schauspielerin Bette Davis der Trophäe ihren Namen gegeben. Und warum? Weil die Rückseite angeblich genauso aussah wie die ihres damaligen Ehemanns Harmon Oscar Nelson. Tatsache ist jedenfalls, dass Filmkolumnist Sidney Skolsky die Statue in einer Kolumne bereits 1934 als „Oscar“ bezeichnet hat.

Wo werden die Oscars verliehen?

Seit 2002 werden die Oscars im Dolby Theatre vergeben, einem Veranstaltungs- und Konzertsaal in Hollywood am Hollywood Boulevard.

Wer hat bisher die meisten Oscars bekommen?

Filmproduzent Walt Disney wurde zwischen 1932 und 1969 insgesamt 59-mal nominiert – und ging am Ende mit 26 Oscars nach Hause. Darunter waren auch vier Sonder- und Ehren-Oscars. Kostümbildnerin Edith Head ist mit acht Oscars und 27 weiteren Nominierungen die am häufigsten ausgezeichnete Frau.

Welche Schauspielerin hat die meisten Oscars gewonnen?

Katherine Hepburn hat zwischen 1934 und 1982 vier Oscars als beste  Hauptdarstellerin erhalten. An zweiter Stelle folgen Meryl Streep und Ingrid Bergman mit je drei Oscars. Streep hält dafür den Rekord für die meisten Nominierungen: 21 Mal ging sie ins Rennen um den Oscar. Dahinter folgt Katherine Hepburn, die 12 Mal nominiert wurde.

Welcher Schauspieler hat die meisten Oscars gewonnen?

Drei Schauspieler wurden bisher mit jeweils drei Oscars ausgezeichnet: Jack Nicholson, Walter Brennan und Daniel Day-Lewis. Den Rekord für die meisten Nominierungen hält Jack Nicholson, der 12 Mal am Oscar schnupperte.

Welcher Film hat die meisten Oscars bekommen?

Drei Filme räumten jeweils 11 Oscars ab: „Ben Hur“ (1959),  „Titanic“ (1997) und „Der Herr der Ringe 3: Die Rückkehr des Königs“ (2003). Den einsamen Rekord für die meisten Nominierungen hielt lange Zeit der Film Alles über Eva, der 1950 in 14 Kategorien nominiert wurde, allerdings nur sechs Statuen gewinnen konnte. 14 Nominierungen erhielten auch „Titanic“ und „La La Land“ (2016). Selten ist auch der Fall, dass ein Film in den fünf wichtigsten Kategorien ausgezeichnet wird (bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin und bestes Drehbuch). Bisher gelang dies nur „Es geschah in einer Nacht“ (1934), „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975) und „Das Schweigen der Lämmer“ (1991).

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