Lade Inhalte...

Ken Follet auf der Buchmesse Die Messe als Familie

Der britische Bestseller-Autor Ken Follet kommt gern nach Frankfurt zur Buchmesse. In diesem Jahr fühlt er sich besonders wohl, weil Frankreich ein europafreundliches Gastland ist.

Buchmesse Frankfurt
Der britische Autor Ken Follett stellt auf der Buchmesse seinen neuesten Schmöker vor. Foto: AFP

Im Jahr 1976 kam er als unbekannter Redakteur zum ersten Mal auf die Buchmesse – inzwischen garantiert er als weltweit gelesener Romanschreiber den internationalen Touch unter den geladenen Autoren: Ken Follett, heuer mit seinem 1162 Seiten starken Roman „Das Fundament der Ewigkeit“ im Gepäck zur Buchmesse gekommen.

Die sei zwar nichts Neues mehr für ihn, dafür fühle es sich nach den regelmäßigen Besuchen in den letzten Jahren zu „familiär“ für den 68-Jährigen an. Wohl aber könne sich der Brite diesmal besonders wohl am Platze fühlen, weil mit Frankreich ein europafreundliches Gastland präsent sei: „Es ist kein Geheimnis, dass ich die Entscheidung für den Brexit falsch finde“, sagt Follett im Gespräch mit der FR, denn: „Nationalismus ist eine obsolete Ideologie.“

Als international gelesener Romanschreiber fehle ihm schon von Berufs wegen das Verständnis für jedes nationale Ansinnen: „Meine Romane werden zwar in verschiedene Sprachen übersetzt, aber die Story ist immer dieselbe.“ Und weil die weltweit gut ankommt, belege das Follett zufolge, dass die Menschheit mehr verbinde als trenne.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum