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Buchmesse Frankfurt Gold und Schriften

Zahlreiche Kulturinstitutionen in Frankfurt und der Region widmen ihr Programm dem Buchmesse-Gastland Georgien.

Gäste aus Georgien
Minister Mikheil Giorgadze (ganz links), Buchmessen-Direktor Juergen Boos (Dritter von rechts) neben Autorin Ana Kordzaia-Samadashvili. Foto: Christoph Boeckheler

Nicht weniger als die „Seele Georgiens“ will Architekt George Bokhua im Pavillon für den Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 präsentieren. Und immer wieder kreist die Gestaltung des großen Saales um die 33 Buchstaben des georgischen Alphabets. So werden 33 große Buchstaben-Skulpturen die Besucherinnen und Besucher erwarten.

Der „Multimedia Experience Hub“ versucht, dem Publikum die fremde Sprache Georgiens näherzubringen. So ist die Sprache zu hören, „eingebettet in sphärische Klänge“, und Videoaufnahmen zeigen „Menschen beim Georgisch-Sprechen“. Es gibt eine Ausstellung unter dem Titel „Books on Georgia“, die 800 Bücher versammelt. Auf zwei Bühnen sind Lesungen und Konzerte geplant.

Zahlreiche Kulturinstitutionen in Frankfurt und der Region widmen ihr Programm dem Gastland. Das Archäologische Museum wirft ab 6. Oktober einen Blick auf „Georgiens älteste Schätze“, nämlich Gold & Wein.

Das Atelier Frankfurt verwandelt sich in ein Zentrum georgischer Kultur mit Ausstellungen, Musik, Lesungen und den Erzeugnissen der Küche des Landes. Hier startet das Programm bereits am 14. September.

Das Deutsche Architekturmuseum unternimmt vom 28. September an unter dem Titel „Hybrid Tbilisi“ einen Streifzug durch die Baukunst der Metropole Tiflis. Das Deutsche Filmmuseum will bis zu 20 Filme des Ehrengastes zeigen, angefangen schon in der Stummfilmzeit bis hin zu Produktionen kurz nach der Unabhängigkeit im Jahre 1991. Alles startet am 3. Oktober. Geplant sind auch Vorträge und Gespräche mit Regisseuren.

Im Fotografie-Forum ist eine Gruppenausstellung mit Werken von zwölf Künstlerinnen und Künstlern zu sehen unter dem Motto „Picture Languages“. Die Ausstellung beginnt am 22. September.

Die Freitagsküche ist der Ort, an dem georgische Top-Köche an den Herd treten. Sechs Tage lang gibt es vom 8. Oktober an landestypische Spezialitäten und Weine.

Das Klingspor-Museum in Offenbach zeigt Schriftschätze aus Georgien unter dem Titel „Tiflis on your mind“. Seit 2016 hat die Unesco die georgische Schrift in das Weltkulturerbe aufgenommen. Vom 5. Oktober an werden mittelalterliche Schriftrollen ebenso präsentiert wie seltene Bücher des 16. bis 18. Jahrhunderts. Auf die Bühne des Künstlerhauses Mousonturm kommt das georgische Theater der Gegenwart. Vom 2. Oktober an gastieren dort staatliche Ensembles ebenso wie Projekte freier Künstlerinnen und Künstler.

Die Skulpturensammlung Liebieghaus zeigt „Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies“. Aufgegriffen wird der Mythos von der Reise der Argonauten, die am Ende zu einem tatsächlichen Goldschatz führt. Das Museum für Moderne Kunst zeigt die jüngste Filmarbeit „Burning Palm“ von Andro Wekua.

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