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Buchmesse Frankfurt Andreas Eschbach auf der Buchmesse

Science-Fiction-Autor Andreas Eschbach spricht auf der Frankfurter Buchmesse über einen totalitären Überwachungsstaat.

Andreas Eschbach
Andreas Eschbach. Foto: imago

Spontan traf sich die FR mit Andreas Eschbach auf der Buchmesse um über sein neuestes Buch zu sprechen. Mitten im Trubel der Messehalle saßen wir mit dem Science-Fiction-Autor an einem kleinen, runden Tisch auf Ikeastühlen und unterhielten uns über den totalitären Überwachungsstaat und seine Möglichkeiten, denn in dem Roman „NSA“ geht es um das Nationale Sicherheitsamt im Jahre 1942, im 3. Reich, welches damals bereits die technischen Möglichkeiten besaß, die es in der Realität erst 70 Jahre später gab.

Dieses Szenario ermöglichte dem Autor, anhand eines menschenverachtenden politischen Systems aufzuzeigen, welche Gefahren heute vorhanden sind, wenn unsere Daten, miteinander verknüpft und verbunden, uns zu gläsernen Bürgern macht, über die der Staat nahezu alle Informationen und damit auch Geheimnisse besitzt.

„Welche Möglichkeiten ein Staat hat, wenn er gezielt die Daten nutzt, welche er sammelt um gegebenenfalls schnell und präzise zuzuschlagen, dies wollte ich in dem Roman veranschaulichen. Es geht um die Jagd bestimmter Personengruppen im Dritten Reich mit den heutigen Möglichkeiten der technischen Überwachung“ so der Autor zu dem neuen Roman „NSA“.

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