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Buchmesse Das Schönste, was es gibt

Bei spätsommerlichen Temperaturen zieht es auch in diesem Jahr Tausende von Menschen zur Frankfurter Buchmesse.

Buchmesse 2017
Im Labyrinth aus Bücherregalen. Foto: Michael Schick

So steht die aus Luxemburg angereiste Lena bereits seit zwei Stunden in einer dieser Schlangen, sie vertreibt sich die Wartezeit in der Sonne mit der Lektüre ihres Lieblingsbuchs „City of Bones“ der amerikanischen Autorin Cassandra Clare. Sie hofft, nur noch weitere zwei Stunden in der Schlange stehen zu müssen, „aber diese Chance wollte ich mir einfach nicht entgehen lassen“.
In Halle 3.1, am Stand der Frankfurter Jugendbildungsstätte Anne Frank, der sich in unmittelbarer Nähe des rechten Antaios-Verlags befindet, herrscht nach wie vor reger Betrieb.

Vor einer Fotowand lassen Besucher sich für die Aktion „Mut – Mutiger - Mund auf!“ fotografieren, um damit ein Zeichen gegen „Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung und für eine vielfältige Gesellschaft“ zu setzen, wie es im Begleittext der Aktion heißt. 
Am Stand bezieht auch Johanna Steyner aus Frankfurt eindeutig Position: „Ich finde es höchst problematisch, dass diese Menschen eine Bühne bekommen, um unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit und Toleranz ihr Gedankengut zu verbreiten, welches hochgradig intolerant und menschenverachtend ist“, so die Studentin.

Ihr Begleiter Mirko Saidel fügt hinzu, dass er eigentlich jedes Jahr sehr gerne auf die Buchmesse gehe, „vor allem wegen der vielen Lesungen, aber mit diesen Leuten will ich mein Wochenende nicht verbringen müssen“.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

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