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Buchmesse in Frankfurt Buchmesse zieht positive Bilanz

Auf der Buchmesse in Frankfurt sind diesmal mehr Fachbesucher unterwegs. Rund 12 000 Gäste werden bei Open Books und Literatur im Römer gezählt.

Gedränge auf der Buchmesse. Foto: Michael Schick

Voll war es auf der Frankfurter Buchmesse am offenen Wochenende, „knallvoll“, sagte die Sprecherin Katja Böhne. Rund 275 000 Menschen haben die Buchmesse in den vergangenen fünf Tagen besucht – etwa so viele wie im Vorjahr. Leichten Zuwachs habe es bei der Zahl der Fachbesucher gegeben. Mit rund 7150 Ausstellern aus hundert Ländern sei die Messe „sehr erfolgreich“ verlaufen. Gut angenommen worden sei der neue Messebereich „The Arts+“ für die Kreativ- und Kulturwirtschaft.

Böhne betonte, dass die Buchmesse in diesem Jahr politischer gewesen sei. Der verfolgte türkische Autor Can Dündar, vormals Chefredakteur von „Cumhuriyet“, hatte auf der Messe über die politische Verfolgung von Journalisten in der Türkei berichten können. Auch waren die Themen Flucht und Vertreibung präsent.
Zum Frankfurter Lesefest Open Books und zur „Literatur im Römer“ sind rund 12 000 Menschen gekommen. Besucher konnten an zehn Veranstaltungsorten rund um den Römer Autoren bei Lesungen hören, mit ihnen ins Gespräch kommen und Bücher erwerben.

Bis auf den letzten Platz belegt gewesen seien die Lesungen von Sibylle Lewitscharoff, Leon de Winter, Barbara Vincken, Harald Weltzer und das Gespräch zwischen Herfried und Marina Münkler, teilte die städtische Literaturbeauftragte Sonja Vandenrath mit. Zur Eröffnung hatten der Buchpreisgewinner Bodo Kirchhoff und die Schriftsteller Sibylle Lewitscharoff und Marcel Bayer auf dem „Blauen Sofa“ im Schauspiel Frankfurt Platz genommen. Großen Anklang hätten die lange Lyriknacht „Teil der Bewegung“ und die „Open Party“ gefunden. Im „Büro der überflüssigen Worte“ habe Dirk Hülstrunk den „Wortmüll“ von Besuchern gegen Ersatzworte ausgetauscht. In den „Slow-Reading-Room“ hätten sich Leser zum Schmökern zurückziehen können.

Insgesamt gab es 130 Veranstaltungen mit 180 Schriftstellern. Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) kündigte an, die Veranstaltungen blieben auch „weiterhin eintrittsfrei“. Auch die Autoren schätzten das Angebot, ihre Bücher vorstellen zu können, so Literaturbeauftragte Vandenrath.

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