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Auszeichnung Judith Butler erhält Theodor-W.-Adorno-Preis

Die amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Judith Butler bekommt den Theodor-W.-Adorno-Preis 2012 der Stadt Frankfurt. Letzter Preisträger war vor drei Jahren Alexander Kluge.

31.05.2012 18:57
Judith Butler (Archivbild). Foto: Imago

Der Theodor-W.-Adorno-Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre von der Stadt Frankfurt vergeben. Geehrt werden damit hervorragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Der Preis wird am 11. September, dem Geburtstag Adornos (1903-1969), in der Paulskirche übergeben.

Das Kuratorium des Preises würdigt Butler als „eine der maßgeblichen Denkerinnen unserer Zeit“. Die 56-Jährige lehrt Rhetorik und Literaturwissenschaft an der University of California in Berkeley. „Für Fragen über Identität und Körper sind ihre Schriften maßgeblich und werden weltweit rezipiert“, erklärte das Kuratorium. „Spurenelemente von Butlers Theoriegebäude finden sich in Werken der zeitgenössischen Literatur, dem Film, dem Theater und der Bildenden Kunst.“

Die Stadt verleiht den Preis seit 1977. Bisherige Preisträger waren unter anderen Norbert Elias, Jürgen Habermas, der Komponist György Ligeti (1923-2006) und zuletzt 2009 der Filmemacher, Publizist und Philosoph Alexander Kluge. Dem diesjährigen Kuratorium gehören unter anderem die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz und der Philosoph Rainer Forst an. (dpa)

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