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Zum ersten Mal über 700.000 Rekord-Einwohnerzahl in Frankfurt

Frankfurt wächst und wächst: Zum ersten Mal überhaupt klettert die Einwohnerzahl über die symbolische Grenze von 700.000. Die Gründe dafür: Ein Babyboom und ein ungebrochen starker Zuzug in die fünftgrößte Stadt Deutschlands.

Frankfurt hat zum ersten Mal die 700 000-Einwohner-Marke geknackt. Foto: dapd/Mario Vedder

Die Marke ist geknackt: Frankfurt hat 700.000 Einwohner. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Infrastrukturdezernent Volker Stein (FDP) werden den neuen Einwohnerstand am heutigen Freitag im Römer offiziell bekanntgeben. Damit festigt Frankfurt seine Position als fünftgrößte deutsche Stadt. Diese Marke sei bereits im Juni passiert worden und sei vermutlich der höchste Wert seit jeher, teilte die Stadt am Donnerstagabend mit. Die fünftgrößte Stadt Deutschlands hatte zuvor sechs Jahre in Folge bei den Einwohnerzahlen zugelegt.

Mehr als 698 000 Menschen waren Ende 2011 in Frankfurt gemeldet, fast 10.000 mehr als im Vorjahr. Ein Grund für den Zuwachs sind die Geburten: 7330 Kinder kamen 2011 in Frankfurt zur Welt, das waren etwa 30 mehr als im Jahr zuvor. Rund 14 500 Menschen sind 2011 nach Frankfurt gezogen, etwa 12 400 kehrten der Stadt den Rücken.

Allerdings ist es möglich, dass die Einwohnerzahl bald wieder unter 700.000 sinken wird. Anfang 2013 werden die Ergebnisse des jüngsten Zensus vorliegen. In der Volkszählung werden Zweitwohnsitze nicht mehr erfasst. Diese neue Regelung dürfte Frankfurt viele Einwohner kosten. (mit dpa)

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