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Zoo Frankfurt Hauptrolle für Löwen-Drillinge

Der Zoo Frankfurt zeigt Videoaufnahmen der neugeborenen Löwen-Jungen. Live darf man sie noch nicht sehen.

Löwen im Frankfurter Zoo
Den dreifachen Nachwuchs im Frankfurter Zoo können Interessierte nun in einem Video sehen. Foto: dpa

Eine Woche alt werden die Löwen-Drillinge am heutigen Samstag. Happy Birthday! Leider darf man sie noch nicht anschauen im Katzendschungel, dem gemeinsamen Zuhause der Löwen, Tiger, Rostkatzen und Fossas. Dafür sind sie noch viel zu klein und tapsig.

Aber versuchen kann man’s ja trotzdem mal – und siehe da: Ein großer Monitor im abgesperrten Eingangsbereich des Hauses zeigt bewegte Bilder aus der Geburtshöhle, in der Löwenmama Zarina ihre drei Jungen auf die Welt brachte. Das eingeblendete Datum beweist: Es sind sogar Ausschnitte vom Tag der Geburt, dem 14. April.

„Wir haben ein kleines Video geschnitten für die Besucher“, sagt Zoosprecherin Caroline Liefke. Das Interesse sei schließlich riesig, da sollten die Löwenfans wenigstens einen Blick mit Hilfe der Technik werfen dürfen.

Die Schwarzweiß-Sequenzen zeigen Zarina vor und nach der Niederkunft und die drei Babys, wie sie herumkrabbeln und bei der Mama Milch saugen. Löwenvater Kumar liegt derweil neben dem Monitor und schläft.

Wie geht es den Kleinen inzwischen? „Alles gut“, sagt Liefke. Allerdings gibt es nach wie vor keinen Aufschluss darüber, was aus dem vierten Fötus geworden ist, den die Zootierärztinnen bei der pränatalen Untersuchung noch vorgefunden hatten. „Das werden wir auch nicht mehr aufklären können, die Videoaufnahmen sind ausgewertet“, betont die Sprecherin. Eine Woche, schätzt sie, werde es mindestens noch dauern, bis die Rasselbande aus dem Dunkeln herauskommt.

Löwin Zarina hatte am vorigen Wochenende für den ersten Löwennachwuchs in Frankfurt seit Ende 2003 gesorgt und bei ihrer ersten Fortpflanzung gleich drei Welpen geboren. Vorausgegangen waren diverse Wechsel bei den Großkatzen. Über viele Jahre waren Kashi und Kiri das Herrscherpaar bei den Asiatischen Löwen gewesen. Dann zog Kiri 2013 nach Frankreich, um, Kashi erlag 2017 einem Zahnleiden. Ähnliches Bild bei den Tigern: Die Erfolgsgemeinschaft Malea und Iban hielt bis 2014, als der Tigerkater an Krebs starb. Die schöne Malea und Ibans Nachfolger Vanni passen leider nicht zusammen. Man wartet auf eine neue Tigerin.

Aber nun kommen ja die drei Löwchen. Und wer es partout nicht abwarten kann: Wie man hört, schnuppern die im Januar geborenen Brillenbären an der Frühlingsluft. Es sind Zwillinge.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Zoo Frankfurt

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