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Zoo Frankfurt Große Freude über kleinen Dayo

Eine Okapi-Geburt lässt den Zoo in Frankfurt frohlocken. Der Zugang zu dem Jungtier bleibt für Besucher in den nächsten Wochen stark eingeschränkt.

Das ist Dayos Kamerablick. Gleich legt er sich wieder hin. Foto: Zoo Frankfurt

Die Tür ist zu am Freitagmorgen. Aber hinter der Glasfront des Giraffenhauses lässt sich erahnen, dass die Familie Okapi ihre Ruhe genießt. Sie ist nun zu fünft, und das ist etwas Besonderes. Denn in Zoos gibt es nur 164 Okapis – weltweit. In freier Wildbahn gilt ihr Bestand als stark gefährdet.

„Dieser Zuchterfolg ist von unschätzbarem Wert für den Erhalt der Art in den Zoos der Welt“, freut sich Kulturdezernentin Ina Hartwig. Bei den instabilen Verhältnissen im Ursprungsgebiet der Okapis, dem Kongo, sei die Zoopopulation eine letzte Reserve für das Überleben der Art.

Dayo ahnt davon nichts. Am 9. November brachte ihn seine Mama auf die Welt. „Für die ruhige Etana ist es bereits das vierte Jungtier“, berichtet Zoodirektor Manfred Niekisch.

Entsprechend entspannt gehe sie mit dem Kleinen um. Dayo (das bedeutet „große Freude“) liegt jetzt erst mal eine Weile herum, so machen das die Okapis: Lassen die Jungen im Nest und entfernen sich, um mögliche Feinde vom Jungtier abzulenken. Der vordere Teil des Giraffenhauses wird in den nächsten Wochen nur sporadisch für wenige Stunden geöffnet.

Für den scheidenden Zoodirektor Niekisch schließt sich ein Kreis. Als er vor zehn Jahren kam, war eine seiner ersten traurigen Pflichten, den beliebten, aber sterbenskranken Okapi-Bullen Padolo einschläfern zu lassen. Jetzt, zum Ende seiner Amtszeit, kommt ein kleines Okapi auf die Welt. Was für ein schönes Lebenszeichen.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Zoo Frankfurt

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