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Wohnen in Frankfurt Scharfer Streit um Wohngebiet

Um das geplante Wohngebiet Am Römerhof in Frankfurt entbrennt ein Streit. SPD und Grüne drängen auf 40 Prozent öffentlich geförderter Unterkünfte. Die CDU lehnt dies ab.

Wohnen in Frankfurt
Auf dem riesigen Gelände der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) am Römerhof sollen 2000 Wohnungen entstehen. Foto: Andreas Arnold

Genau 49 Prozent aller Frankfurter Miethaushalte wären berechtigt, eine Sozialwohnung zu beziehen – das sind Unterkünfte nach dem sogenannten ersten Förderweg. Weitere 19 Prozent der Mieter, die etwas mehr verdienen, könnten eine Wohnung des zweiten Förderweges beantragen; für diese Wohneinheiten vergibt die Stadt Baudarlehen und Zuschüsse. Dieses Förderprogramm für Haushalte mit mittlerem Einkommen wurde im Jahre 2017 überarbeitet.

Da diese Zahlen inzwischen schon drei Jahre alt sind, wird Planungsdezernent Josef noch in diesem Jahr eine neue Untersuchung zum Frankfurter Wohnungsmarkt in Auftrag geben. Das kündigte sein Sprecher Mark Gellert am Mittwoch im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau an. Das Dezernat werde dazu Angebote entsprechender Institute einholen.

Wie der Konflikt in der Rathauskoalition um das geplante große Wohngebiet am Römerhof im Westen der Stadt gelöst werden kann, ist offen. Die Sozialdemokraten appellierten an ihren Partner CDU, „wieder gemeinsam mit SPD und Grünen für die Schaffung von preiswerten Wohnungen zu kämpfen, anstatt ständig auf der Bremse zu stehen“.

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