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Wohnen in Frankfurt Chance für Wohnungen im Frankfurter Westen

Politiker aus dem Frankfurter Westen loben die Einigung zu Seveso III. Sie fordern zugleich, die Pläne für neue Wohngebiete in der Nähe der Industrieparks nun anzupassen.

Parkstadt Unterliederbach
Ein Blick auf die Parkstadt in Unterliederbach. Foto: Rolf Oeser

Dass sich die Stadt und die Betreiber und Nutzer der Industrieparks Höchst, Griesheim und Fechenheim auf eine Abstandszone zu neuer Wohnbebauung geeinigt haben, stößt im Frankfurter Westen auf viel Lob. Von einem wichtigen Schritt für die Entwicklung der Stadtteile und für die Schaffung dringend benötigten Wohnraums sprechen die CDU im Frankfurter Westen und die Ortsbeiratsfraktion der Partei. Auch Sieghard Pawlik, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, nennt die Einigung einen „bedeutsamen Erfolg für die weitere Stadtentwicklung, bezahlbare Wohnungen und die Zukunft der chemischen Industrie in Frankfurt“.

Die Politiker dringen jedoch jeweils darauf, die Pläne für die Baugebiete an die neue Situation anzupassen. Für nicht mehr nötig hält Pawlik, der selbst in Sindlingen wohnt, nun die Verlagerung der Bezirkssportanlage Sindlingen und der Kleingartenanlage. Zwingend erforderlich sei es dagegen, für das geplante Wohngebiet einen neuen Anschluss an das Straßennetz zu bauen, um die Ferdinand-Hoffmann-Siedlung nicht stärker zu belasten.

Die CDU im Westen fordert angesichts von nun Tausenden möglichen neuen Wohnungen den Bau einer Westumgehung von Unterliederbach als Verbindung von der A66 in Richtung Höchster Farbenstraße. Schon jetzt rollten schließlich lange Autoschlangen durch die Pfaffenwiese in Zeilsheim oder die Schmalkaldener Straße in Unterliederbach zur Autobahn.

Nicht vergessen dürfe die Stadt auch den Bau von Kindertagesstätten und Grundschulen sowie einer weiterführenden Schule. Der Landtagsabgeordnete Uwe Serke, Vorsitzender der CDU-Arbeitsgemeinschaft West, spricht von einer guten Gelegenheit, das Gymnasium im Westen endlich zu verwirklichen. Zugleich warnt er davor, die neuen Gebiete zu massiv zu bebauen.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU im Römer, Christiane Loizides, spricht von einem starken Zeichen für die Industrieparks. Sie erwartet aber, dass die Stadt über die Bestandsgarantie für diese Flächen hinaus festlegt, wo Industrie und Gewerbe noch wachsen können.

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