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Wohnen in Frankfurt Chance für den Westen

Die Stadt und die Vertreter der Industrieparks haben sich auf eine Lösung für den Abstand zwischen Chemiefabriken und Wohnungen geeinigt. Eine gute Nachricht für alle Wohnungssuchenden. Ein Kommentar.

Für all die Menschen, die fast verzweifelt eine Wohnung in Frankfurt suchen, ist es eine gute Nachricht, dass sich die Stadt und die Vertreter der Industrieparks auf eine Lösung für den nötigen Abstand zwischen Chemiefabriken und Wohnungen geeinigt haben. Jetzt können mehrere Tausend neue Wohnungen entstehen, darunter Hunderte mit öffentlicher Förderung. Die Zahl von 3000 Wohnungen, die Planungsdezernent Mike Josef (SPD) bei der Vorstellung der Kompromisslinie nannte, erscheint noch gering geschätzt.

Besonders für den stark vom Industriepark Höchst geprägten Westen der Stadt sind die nun geschlossenen Verträge eine große Chance. Viel zu lange konnte in Sindlingen, Höchst und Unterliederbach kaum neuer Wohnraum entstehen, die Seveso-Richtlinie lähmte die Stadtteilentwicklung. Nun endlich kann geplant und gebaut werden. Die in Frankfurt viel zu lange unterschätzte Industrie wiederum hat nun die für sie so wichtige Planungssicherheit. Überall sind in den vergangenen Jahren frühere Industrieflächen zu Wohnvierteln geworden. Umso wichtiger, dass die Unternehmen in den Industrieparks nun rechtssicher investieren und Arbeitsplätze schaffen können.

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