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Wohen in Frankfurt Wie stark Frankfurt wächst

In keiner der großen deutschen Großstädte sind zuletzt so viele Wohnungen entstanden wie in Frankfurt. Doch das wird noch nicht reichen, sagt Baustadtrat Schneider.

Skyline
Die Skyline von Frankfurt Foto: Boris Roessler (dpa)

Frankfurt entwickelt sich im Vergleich zu den anderen 14 größten Städten in Deutschland besonders dynamisch. Das zeigt ein Regional- und Großstädtevergleich, für den das städtische Bürgeramt für Statistik und Wahlen Daten aus Frankfurt und der Metropolregion mit Zahlen anderer Großstädte und Metropolregionen verglichen hat. Nur Leipzig sei zwischen 2012 und 2016 stärker gewachsen, teilte am Montag der zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) mit. Laut den von ihm vorgelegten Zahlen stieg dort die Bevölkerungszahl in diesem Zeitraum um 9,6 Prozent, in Frankfurt um 7,5 Prozent. Ein Grund für den vorderen Platz ist, dass in keiner der Vergleichsstädte 2016 prozentual mehr Kinder geboren wurden als in Frankfurt.

Dort ist die Zahl der Wohnungen von 2012 bis 2016 prozentual deutlich stärker gestiegen als in den anderen verglichenen Großstädten. Wie angespannt die Situation auf dem Wohnungsmarkt trotzdem ist, zeigt ein Blick auf die Wohnfläche, die im Schnitt pro Einwohner zur Verfügung steht. Nur in München wohnten die Menschen mit 35,8 Quadratmetern Fläche im Schnitt im Jahr 2016 noch enger zusammen als in Frankfurt (37,2 Quadratmeter).

Die Zahlen zeigten, wie viel in Frankfurt und Region gebaut werde, sagte der Baudezernent. So sei der Wohnungsbestand in der Metropolregion, die auch Teile von Bayern und Rheinland-Pfalz umfasst, in den Jahren von 2012 bis 2016 um 5,7 Prozent gestiegen. Doch das reiche noch nicht aus, um den Bedarf in der Region zu decken. Zugleich werde klar, dass das Wachstum in der Region auch auf Grenzen stoße, so Schneider.

Relativ dicht besiedelt

In der Tat ist etwa das Frankfurter Stadtgebiet im Vergleich zu den anderen größten Großstädten bereits relativ dicht besiedelt. Nur in München und Berlin lebten 2016 mehr Menschen auf einem Quadratkilometer als in Frankfurt.

An den Main zieht es die Menschen vor allem wegen der im Vergleich zur Größe extrem hohen Zahl an Arbeitsplätzen. 2016 arbeiteten in der Stadt fast 560 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das sind vergleichsweise sogar mehr als in der Millionen-Stadt Köln.

Der Bericht zeigt aber auch die großen Unterschiede, die es in der Metropolregion zwischen den ländlicheren und städtischen Räumen gibt, sowie Gemeinsamkeiten, die im Vergleich zu anderen Regionen deutlich werden.

Mehr unter www.frankfurt.de/materialien_stadtbeobachtung

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