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Neuer Stadtteil „Sternmarsch gegen die Interessen Frankfurts“

Die SPD kritisiert CDU-Ortsverbände für den Protest gegen den neuen Stadtteil.

Sternmarsch gegen den neuen Frankfurter Stadtteil
Bürger protestieren gegen den geplanten neuen Frankfurter Stadtteil. Die CDU Hochtaunus hatte den Sternmarsch organisiert. Foto: Renate Hoyer

Nach dem Sternmarsch gegen den neuen Stadtteil im Frankfurter Nordwesten am Sonntag regt sich der Protest der SPD im Römer: „Die CDU in Frankfurt und im Umland sollte sich langsam mal entscheiden, ob sie nur noch Politik für die Wohlhabenden machen möchte, oder die Verdrängung ganzer Bevölkerungsschichten durch den Bau preisgünstiger Wohnungen wirkungsvoll verhindern will“, sagte Sieghard Pawlik, der wohnungspolitische Sprecher der SPD im Römer. Der Sternmarsch habe sich gegen „die Interessen der Frankfurter Bürger gerichtet“.

Pawlik erinnerte daran, dass es Bebauungspläne für die Erweiterung der Nordweststadt gebe, die im Falle eines Scheiterns des neuen Stadtteils wieder aus der Schublade geholt werden könnten. Er warb in Fragen des Wohnungsbaus für einen „Kompromiss“ zwischen Frankfurt und der Region.

Am Sonntag hatten mehrere Hundert Menschen gegen den Bau eines neuen Stadtteils im Frankfurter Nordwesten demonstriert. Organisiert hatten den Sternmarsch mehrere CDU-Ortsverbände aus dem Umland. Aus Frankfurt nahm der CDU-Landtagskandidat Veljko Vuksanovic teil, der im Wahlkreis 35 antritt, zu dem die nordwestlichen Stadtteile Bockenheim, Hausen, Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Rödelheim gehören. 

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